Foto: Claudia BurgerBevor am 5. Juni die neue Internetseite des "Tagesspiegels" online geht, sprach die zuständige Chefredakteurin Mercedes Bunz (Foto) mit dem Medienmagazin "Insight" über die Ziele. So wolle man mit dem neuen Webauftritt in die Top 5 der deutschen Nachrichtenportale vordringen und dort das ebenfalls erst kürzlich neu gestaltete "Welt Online" verdrängen.

Beim Layout der neuen Seiten habe man sich von englischsprachigen Websites wie der des "Guardian" oder der "New York Times" inspirieren lassen, so Bunz. Beim künftigen Internetauftritt soll vor allem die Zeitung im Vordergrund stehen. "Man darf ruhig sehen, wo wir herkommen", erklärt Bunz die Rückbesinnung auf Print-Tugenden. So soll der Aufbau der Website mehr einer klassischen Tageszeitung als den typischen Nachrichtenportalen ähneln.


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In der Funktion des Bindeglieds zwischen Print und Online fühle sich Mercedes Bunz wohl: "Ich kenne beides gut, habe in beiden Medien gearbeitet und Erfahrungen gesammelt. Jedes hat seine Berechtigung, und es muss beide nebeneinander geben."