Logo: SpiegelgruppeDer Spiegel-Verlag hat den Druckvertrag mit Prinovis vorzeitig verlängert. Im Zuge dessen gibt es auch eine Änderung: Die wöchentlich mehr als 1,3 Millionen Exemplare des Nachrichtenmagazins werden künftig an drei statt wie bisher an zwei Standorten gedruckt.

Zu Itzehoe und Dresden kommt am 1. Oktober noch Nürnberg als weitere Druckstandort hinzu. Matthias Schmolz, Verlagsleiter des Spiegel-Verlags, sagt dazu: "Mit unserem neuen, auf drei Druckstandorte abgestimmten Druck- und Vertriebskonzept haben wir eine wichtige Voraussetzung für den Ausbau des Sonntagsvertriebs geschaffen."


Der "Spiegel" wird seit kurzem auch in Hamburg und Düsseldorf sonntags zuggestellt. Für den Vertrieb ist hier, anders als in den bereits seit längerem sonntags belieferten Städten Berlin, Frankfurt und Lübeck, die deutsche Post zuständig. Die Post testet hier die Ausdehnung auf eine allgemeine Sonntagszustellung. Sollte es dazu kommen, will der "Spiegel" seinen Sonntagsvertrieb offenbar ausweiten.