Foto: FRSeit dem 1. Mai hat die Frankfurter Rundschau den neuen Arbeitsbereich Unternehmensentwicklung und Neue Märkte, der von Andreas Terstiege geleitet wird. Terstiege wurde zum Monatsbeginn zudem in Personalunion auch Unternehmenssprecher der Zeitung.

Neben der externen Kommunikation gehören vor allem die Entwicklung crossmedialer Angebote für Verlag und Redaktion und die Fortentwicklung von Synergien mit der Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg, in deren Händen sich die "FR" mehrheitlich befindet, zu Terstieges Aufgaben. Zudem soll er neue Erlösfelder erschließen. "Wir müssen uns von einem reinen Druckhaus zu einem Medienhaus entwickeln", umreißt Terstiege seine neue Aufgabe.
 

 
Als Chef vom Dienst und Geschäftsführender Redakteur begleitete Terstiege im vergangenen Jahr die Umstellung der Zeitung auf das Tabloid-Format. Zur "FR" kam er im Dezember 2006. Er kam von der MDS, wo er als Chef vom Dienst für den "Kölner Stadtanzeiger" gearbeitet hat. Sein Volontariat absolvierte er bei der "Sächsischen Zeitung". Studiert hat er Volkswirtschaft und Wirtschaftsethik.

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Anders als andere Tageszeitungen mit überregionaler Bedeutung ist die Entwicklung der "Frankfurter Rundschau" als Online-Produkt noch nicht allzu weit fortgeschritten. Nach ersten Veränderungen im vergangenen Winter, kündigte "FR"-Chefredakteur Uwe Vorkötter an, Online-Medien künftig noch stärker ins Visier zu nehmen. "Wir wissen, dass die Online-Produkte systematisch an Bedeutung gewinnen und eine Verschiebung bevorsteht. Noch steht Online nicht gleichgewichtig neben der Zeitung, aber es ist auf dem Weg dahin und wird irgendwann so sein", so Vorkötter.