Foto: SAT.1/ Frank HempelDas Format wird nicht in Serie gehen, was nach Ansicht von Sendersprecherin Kristina Faßler aber weniger spektakulär ist als es klingt. Geplant gewesen seien ohnehin nur zwei Folgen und die „nicht gerade sensationellen Quoten“ hätten dann gezeigt, dass das Interesse an der „Hella von Sinnen Show“ nicht groß genug ist.

Die erste Ausgabe der Sendung lief am 4. August und holte beim jungen Publikum noch einen Marktanteil von 10,2 Prozent. Folge 2 holte eine Wochenende nur noch 7,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Die Sendung war als Hella von Sinnens „erste eigene Personality-Show“ angekündigt worden. Leider aber passte das Konzept auch nicht zur Gastgeberin. Von Sinnen war und ist immer dann in Höchstform, wenn sie spontan machen kann, was sie will. Das aber ging in einem festgelegten Konzept wie diesem nicht. Nur wenige Momente – etwa bei der Begrüßung der Gäste oder in Einspielern – hatten Komik.

Für Sat.1 bleibt Hella von Sinnen aber eine zentrale Figur. Sowohl bei der Comedyshow „Genial daneben“ als auch an der Seite von Hugo Egon Balder bei diversen Eventshows in der kommenden Saison.