Foto: PhotocaseGemeinsam mit der WAZ-Mediengruppe bringt die Lehrredaktion Print des Instituts für Journalistik der Uni Dortmund ab Dienstag dieser Woche sechsmal pro Jahr die Studierendenzeitung "Pflichtlektüre" heraus. Die Zeitung wird mit einer Gesamtauflage von 50.000 Exemplaren an den Universitäten Dortmund, Bochum und Duisburg-Essen kostenlos verteilt. Inhaltlich will man Themen aufgreifen, die Studierende bewegen. So widmet sich die erste Ausgabe unter anderem dem Thema Fernbeziehung.

Während sich die Lehrredaktion unabhängig von den Universitäten um die Inhalte kümmert, übernimmt die WAZ-Gruppe die verlagswirtschaftliche Betreuung. Das Essener Medienunternehmen, das jüngst wegen seiner anstehenden drastischen Sparmaßnahmen in die Schlagzeilen geriet, zeichnet dabei für Druck und Vermarktung des Titels, der an den einzelnen Universitäten mit regionalisierten Ausgaben erscheint, verantwortlich. Laut einem Bericht der "taz" bezeichnete die Redaktionsleitung das derzeitige Anzeigenaufkommen als zufriedenstellend.
 

 
"Mit der 'Pflichtlektüre' stärken wir die Qualität des Dortmunder Journalistik-Studiengangs und wagen zugleich ein interessantes Experiment auf dem Leser- und Anzeigenmarkt", sagte "WAZ"-Chefredakteur Ulrich Reitz, der seit Kurzem auch der Geschäftsleitung der Mediengruppe angehört. Auf Seiten der Universität wird das Heft von Journalistik-Professor Günther Rager betreut. Die "Plfichtlektüre" geht aus der Studierenden-Zeitung "InDOpendent" hervor, die seit dem Jahr 1991 existiert  und bislang nur in Dortmund verteilt wurde.