Nach fast eindreiviertel Jahren Pause meldete sich die "Schillerstraße" bei Sat.1 Ende Januar mit hervorragenden Quoten zurück. In den ersten beiden Wochen wollten über 17 Prozent der 14- bis 49-Jährigen sehen, wie Cordula Stratmanns Nachmieter Jürgen Vogel in die altbekannte Wohnung in der Schillerstraße einzieht. Doch in der vergangenen Woch gab es dann einen deutlichen Einbruch - und dabei handelte es sich offenbar nicht um einen einmaligen Ausrutscher durch die Raabsche Konkurrenz.
Denn in dieser Woche ging der Marktanteil sogar noch ein Stückchen weiter zurück. Mit 1,38 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern war diesmal nur noch ein Marktanteil von 11,4 Prozent in der Zielgruppe drin. Damit liegt die "Schillerstraße" nun wieder in etwa auf dem Niveau, auf das sie auch vor der langen Pause zuletzt gefallen war - knapp über dem Senderschnitt, aber weit entfernt vom Glanz vergangener Tage. Insgesamt sahen diesmal 2,08 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu, was 6,4 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entsprach.
Sat.1 hat freitags aber noch wesentlich größere Probleme als eine etwas schwächelnde "Schillerstraße". Der Männertest "Mister Perfect" bleibt ein einziges Desaster. Zwar konnte sich die Show im Vergleich zur Vorwoche wieder etwas steigern - doch das half auf diesem Niveau auch nicht mehr viel. 5,5 Prozent in der Zielgruppe sind ein Wert, den sich Sat.1-Chef Guido Bolten wohl nicht mehr allzu lange anschauen dürfte. Die Show schaffte es, ab 21:15 Uhr fast die Hälfte der "Schillerstraße"-Zuschauer zu vertreiben. Nur 1,16 Millionen Zuschauer ab drei Jahren blieben noch übrig. Ein Problem ist das auch für die nachfolgenden Comedy-Formate. "Die Dreisten Drei" und "Mensch Markus" blieben ebenfalls bei einstelligen Werten hängen.
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