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"Chatter": Wie gut ist Burdas People-Blatt wirklich?

von Thomas Lückerath
07.07.2010 - 13:31 Uhr

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Social Networks

 

Seit heute liegt es bundesweit am Kiosk: Für 50 Cent und in ungewöhnlichem Format liefert das Billig-Heft "Chatter" aus dem Hause Burda Promi-News zum Kampfpreis. DWDL.de hat die Erstausgabe unter die Lupe genommen. Das Urteil...

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ChatterBoulevardjournalismus bewegt sich oft am Rande dessen, was vertretbar ist. Im Bereich der billigen People-Blätter wird die Grenze auch desöfteren überschritten. Spekulation und Dichtung ersetzen da dann die Recherche. Auch über so manche Story in Burdas neuem People-Blatt "Chatter" darf man die Stirn runzeln, etwa wenn anhand von Bildern sehr gewagte Thesen und Storys konstruiert werden. Doch steht man damit in diesem Segment eben nicht alleine da. Ist man sich dessen bewusst, kann man viel Spaß haben mit "Chatter".

Für 50 Cent bekommt der Leser 44 Seiten auf Zeitungspapier sowie ein zwölf-seitiges Heft im Heft namens "Star Style Weekly" auf höherwertigem Papier. Von insgesamt 56 Seiten hat die Erstausgabe sechseinhalb Seiten Werbung, darunter Markenprodukte wie die Deutsche Telekom, die auf der Rückseite für das iPhone wirbt. Aber was bietet "Chatter" nun inhaltlich? Zunächst einmal kommt das neue Heft schnell auf den Punkt: Die wichtigsten Storys sind auf der Titelseite inkl. Verweis auf die Seitenzahl im Heft vorgestellt.
 

 
Ein Inhaltsverzeichnis spart man sich clevererweise, es wäre nun auch wirklich nicht nötig gewesen. Stattdessen geht es gleich los mit der Coverstory über Angelina Jolie, die drei Seiten bekommt.  Es folgen u.a. Storys über Lena Meyer-Landrut und Stefan Raab, über den dritten Teil der "Twilight"-Saga, Kate Winslet, Britney Spears und ein Interview mit Slyvie van der Vaart. Mit dabei auch Dokusoap-Sternchen Daniela Katzenberger.

Hier wie auch bei anderen Storys überrascht aber der interessante Dreh der Story. So vergleicht "Chatter" die Karriere der Katzenberger mit der von Verona Pooth. Ein interessanter Ansatz, wie auch schon bei der Titelstory zu Angelina Jolie. Hier werden Interview-Aussagen und ihr späteres, gegenteiliges Handeln, gegenüber gestellt. Zugespitzt wird daraus eben "Angelinas Leben ist eine Lüge!".

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