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TV-Job statt Trainer-Tätigkeit

Arena verpflichtet Klinsmann als Moderator

von Thomas Lückerath
26.04.2007 - 09:33 Uhr

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Gut ein Jahr nach dem Ende der umjubelten Weltmeisterschaft im eigenen Land kehrt Jürgen Klinsmann zurück nach Deutschland und arbeitet ab Sommer für Arena.

Logo: ArenaDer ehemalige Bundestrainer und Weltmeister von 1990 erhält eine eigene Sendung bei Arena, wie der Bundesligasender am Donnerstag mitteilt. Laufen soll das neue, noch namenslose Format im Umfeld von Topspielen der Bundesliga sowie internationalen Ligen. Die umfangreiche, exklusive Zusammenarbeit sieht auch Auftritte Klinsmanns als Testimonial in Werbe-Kampagnen, PR-Maßnahmen und Film-Drehs für Arena vor. Der Vertrag läuft über zwei Jahre. Laut "Bild" soll Klinsmann "mehrere Millionen Euro" erhalten. Arena-Geschäftsführer Dejan Jocic zur Verpflichtung Klinsmanns: "Sein positives Bekenntnis zum Fußball, die frische Philosophie, seinen Mut, neue Akzente zu setzen und dabei erfolgreich zu sein - das passt ausgezeichnet zu Arena."

Die Entscheidung, zu Arena zu wechseln, ist Jürgen Klinsmann offenbar leicht gefallen: "Ich hatte viele Angebote nach der WM wieder nach Europa zu kommen, aber Arena ist der erste Partner, der mich inhaltlich überzeugt hat. Mich freut, dass wir außerdem eine Form der Zusammenarbeit für mein Kinderhilfswerk Agapedia, für das ich mich engagiere, gefunden haben." Das neue Format mit Jürgen Klinsmann wird zu ausgewählten Topspielen der Bundesliga, der spanischen Primera Division und der englischen Premier League eingesetzt. Arena hält an diesen Ligen Live- und Exklusivrechte. Jürgen Klinsmann tritt als "globaler Fußball-Trendsetter" auf, der mit Stars und Trainern diskutiert, Taktiken untersucht, Spiel- und Leistungsvermögen der Mannschaften mit neuen Analysetools überprüft, so die Ankündigung.
 


"Ich freue mich auf eine neue Rolle bei Arena, bei der ich den Fußballfans zeigen darf, welche Entwicklungen der Fußball nimmt und es ehrt mich, bei den Highlights der Bundesliga und der europäischen Ligen für die Fans dann vor Ort zu sein", so Klinsmann. Und weiter: "Ich sehe mich nicht als klassischer TV-Experte. Ganz einfach nur als Beobachter, der genauso viel Spaß am Fußball hat wie jeder andere Fan und ich hoffe, die Zuschauer werden interessante Einblicke bekommen."

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