Die Kleinen Brüder produzieren noch in diesem Jahr ihren ersten Kinofilm, das haben sie jetzt bekannt gegeben. Die Produktionsfirma steht bislang für Serien wie "Die Discounter", "Intimate" oder auch "Player of Ibiza" - Ende des Jahres steht auch noch die Veröffentlichung der neuen ARD-Produktion "Friesenjunkies" an. Im Herbst will man aber auch einen ersten Kinofilm drehen, dafür arbeitet man mit Constantin Film zusammen.
Inhaltlich geht es um Aliens in Mecklenburg-Vorpommern, daher auch der Titel des Films: "Aliens over Meck-Pomm". Regie führen Bruno Alexander und Emil Belton, die das Drehbuch zusammen mit Oskar Belton geschrieben haben. Constantin Film ist Co-Produzent und Verleiher. Zu sehen geben wird es den Film im kommenden Jahr. Die Moin Filmförderung und die MV Filmförderung unterstützen "Aliens over Meck-Pomm", darüber hinaus sind weitere Förderungen beantragt.
Die Kleinen Brüder lassen sich in einer Pressemitteilung zum Projekt so zitieren: "Unser erster Kinofilm soll so richtig reinhauen und dafür ist Constantin Film der perfekte Partner. Wir lernen sehr viel Neues von ihnen, aber sie lassen uns auch an den richtigen Stellen genug Freiraum, damit unsere Handschrift bleibt. Wir haben extrem Bock auf Kino. Jetzt geht's erst richtig los!"
Und Oliver Berben, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film, ergänzt: "Die Kleinen Brüder gehören zu den spannendsten Kreativteams, die ich kenne. Wer auf die Idee kommt, Aliens nach Mecklenburg-Vorpommern zu schicken, braucht entweder sehr viel Mut oder sehr viel Talent - im Fall der Kleinen Brüder ganz offensichtlich beides. Wir freuen uns sehr, ihren ersten Kinofilm gemeinsam ins Kino zu bringen."
Und so wird der Film inhaltlich im Detail beschrieben: In dem mecklenburgischen Dorf Lebin-Ausbau stürzt ein Raumschiff ab. Was folgt, ist weniger Science-Fiction als vielmehr eine präzise Bestandsaufnahme des ländlichen Zusammenlebens: Eine verschlafene, zerstrittene Gemeinde sieht sich plötzlich mit fünf Aliens konfrontiert und muss feststellen, dass diese das kleinste ihrer Probleme sind. Denn während die Fremden aus dem All noch orientierungslos durch Lebin-Ausbau stolpern, offenbart das Dorf sein eigentliches Gesicht: Misstrauen, Ressentiments und jene besondere Form der Sturheit, die in kleinen Gemeinden zur Kunstform erhoben wird. Der ohnehin fragile Dorffrieden gerät endgültig außer Kontrolle.
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