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Bundepräsidenten-Kandidat

ARD verzichtet vor Wahl auf "Tatort" mit Peter Sodann

von Jochen Voß
16.10.2008 - 11:36 Uhr

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Nachdem die Linkspartei den Schauspieler Peter Sodann für das Amt des Bundespräsidenten kandidieren lassen will, verzichtet die ARD im Umfeld der Wahl auf die Ausstrahlung von "Tatort"-Folgen, in denen der Kandidat mitwirkt.

Logo: ARDIm Vorfeld der Wahl des Bundespräsidenten im kommenden Jahr wird die ARD auf die Ausstrahlung von "Tatort"-Folgen, in denen Peter Sodann die Hauptrolle spielt, verzichten. Sodann kandidiert für die Linkspartei für das Amt. Zuvor hatte die Junge Union einen solchen Verzicht gefordert, da man in einer eventuellen Ausstrahlung unerlaubte Werbung sieht.

Aktuelle Folgen mit Peter Sodann als Kommissar Ehrlicher stehen ohnehin nicht auf dem Programm. Gegenüber der DPA sagte ARD-Sprecher Peter Meyer: "Die Programmplanungen für 2009 können sicherlich so gestaltet werden, dass nicht ausgerechnet im Umfeld der Bundespräsidentenwahl im Ersten oder im Dritten eine Wiederholung eines Sodann-'Tatorts' läuft".
 

 
Nachdem Sodann am Dienstag von der Linkspartei als - wohl aussichtsloser - Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten aufgestellt wurde, tat dieser gegenüber der "Sächsischen Zeitung" auch einige Eckpunkte seiner geplanten Präsidentschaft kund. So wolle er sich für Bertolt Brechts  "Kinderhymne" als neue Nationalhymne stark machen, nicht mit dem derzeitigen US-Präsidenten George W. Bush reden und sich für "etwas mehr Heiterkeit" im Amt einsetzen.

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