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Kooperation ist Trumpf

233 Jahre nach Smith: ARD entdeckt Arbeitsteilung

von Uwe Mantel
02.12.2009 - 12:02 Uhr

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233 Jahre nachdem Adam Smith in "Der Wohlstand der Nationen" die Arbeitsteilung beschrieb, meldet auch die ARD: "Dass jeder alles macht, wurde als nicht mehr zeitgemäß und nicht finanzierbar bewertet."

Foto: ARDDie Intendantinnen und Intendanten der ARD haben auf ihrer Sitzung in Berlin beschlossen, dass Kooperationen zwischen den Landesrundfunkanstalten vorangetrieben werden sollen. Ziel sei es, "sinnvolle Synergien zu schaffen, durch die Bündelung die publizistische Leistung zu stärken und somit auch die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu erhöhen".

Die verblüffende Erkenntnis, die angesichts nicht mehr ganz so prall gefüllter Kassen inzwischen auch in der ARD angekommen ist: "Dass jeder alles macht, wurde als nicht mehr zeitgemäß und nicht finanzierbar bewertet." ARD-Vorsitzender Peter Boudgoust: "Kooperationen sind keine Einbahnstrasse. Sie bedeuten nicht Verlust von Eigenständigkeit, sondern geben uns die Chance, das Beste aus der Vielfalt unserer Angebote herauszuholen und unser Profil zu schärfen."

Konkret vereinbart wurden Kooperationen bei Sport-Großveranstaltungen. Hier sollen spezialisierte ARD-Kopfteams Kontinuität sicherstellen und den Aufwand reduzieren. In der Verwaltung, speziell im Einkauf und bei der Vergabe, sind ebenfalls Kooperationen vorgesehen. Als Vorbild nennt die ARD Kooperationen im Hörfunk, etwa den "Radio Tatort", das "Radiofestival" oder die "ARD Hörspieltage", bei denen jede beteiligte Landesrundfunkanstalt ihren Beitrag leiste und dadurch auch die regionale Komponente erhalten bleibe.

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