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Dürfen die das?

ZDFneo-Streit beschäftigt Rundfunkkommission

von Jochen Voß
04.12.2009 - 17:37 Uhr

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Mitte Dezember wird sich die Rundfunkkommission der Länder mit ZDFneo beschäftigen. Es geht um die Frage, ob der Spartenkanal mit seinen Inhalten von den gesetzlichen Vorgaben abweicht.

Foto: Landesregierung RLPDer Zorn der privaten Fernsehveranstalter, der sich schon vor dem Start des ZDF-Spartenkanals ZDFneo entlud, wird nun auch die Rundfunkkommission der Länder beschäftigen. Dies kündigte der Chef der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz, Martin Stadelmaier an. So solle thematisiert werden, ob ZDFneo sich mit seinem Programm an die im Rundfunkstaatsvertrag festgeschriebenen Vorgaben hält.

Die Privaten hatten zuvor die Inhalte des neuen Senders, der sich vornehmlich mit unterhaltenden Programmen und dokumentarischen Inhalten an eine Zielgruppe im Alter von bis zu 50 Jahren richtet, scharf kritisiert. So wertete zum Beispiel Tobias Schmid, Bereichsleiter Medienpolitik bei der Mediengruppe RTL Deutschland den Sender bereits im September gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de als einen "Frontalangriff" auf die Privaten, der von den Vorgaben abweiche. Auch der Verband privater Rundfunk und Telemedien erhob die Stimme.
 

 
Stadelmaier kündigte an, dass man das Gespräch mit dem ZDF suchen werde, sollten Abweichungen von den Vorgaben festgestellt werden. Allerdings sei die inhaltliche Ausrichtung des Senders als Spartenkanal ohne Nachrichten und Sport politisch beabsichtigt gewesen. "Das einzige, was das Programm von einem kommerziellen Veranstalter unterscheidet, ist, dass wir in unseren Sendern auch Nachrichten ausstrahlen", kritisierte VPRT-Vize-Chef und RTL-Mann Schmid den Sender noch vor dem Start.

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