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Schneller als Fox

"Lost"-Finale in HD bereits ab 3. Februar bei uns

von Thomas Lückerath
24.01.2010 - 02:28 Uhr

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Ungeduldige Fans der Kultserie "Lost" müssen nicht bis zum 17. März warten um die finale 6. Staffel legal in Deutschland sehen zu können. Parallel mit der US-Ausstrahlung gibt's die Serie auch bei uns

Lost - Staffel 6
Es ist eine TV-Revolution - und sie findet ganz ohne die deutschen Fernsehsender statt. Am 2. Februar startet in den USA die finale Staffel der Mysteryserie "Lost". In Deutschland wird sie ab dem 17. März im linearen Fernsehen zu sehen sein: Der PayTV-Sender FOX zeigt die sechste "Lost"-Staffel dann immer mittwochs um 20.15 Uhr, wahlweise in der deutschen Synchronfassung oder im englischen Original.

Wer die Originalfassung sehen will, muss jedoch nicht einmal mehr sechs Wochen warten, um die finale Staffel von "Lost" legal anschauen zu können: Sowohl das VoD-Portal Videoload als auch Apples deutscher iTunes-Store bieten "Lost" im englischen Original mit deutschen Untertiteln bereits am Tag nach der Ausstrahlung in den USA an. Sowohl iTunes als auch Videoload hatten auch bislang schon ähnlich zeitnahe Angebote für US-Serienfans.
 
 

Doch bei der finalen "Lost"-Staffel dürfte diese kleine TV-Revolution so interessant werden wie zuvor. Die Preise dürften bei beiden Portalen zwischen 2,49 Euro und 2,99 Euro pro Episode liegen. Während es sich bei Videoload um ein 24-stündiges Ausleihen handelt, ist die Nutzung der Folge nach einem Download bei iTunes unbegrenzt möglich. Dazu bietet iTunes auch den Download in HD-Qualität an. Auch Videoload bietet "Lost" in HD an - allerdings nur für T-Home Entertain-Kunden.

Grafik: DWDL.de
Es ist eine TV-Revolution. Auch wenn sich solche Angebote nur an eine kleine Gruppe von eingefleischten US-Serien-Fans richten: Sie sind die Lösung für manch schwache Einschaltquote im deutschen Fernsehen. Denn nicht alle Serienfans wollen warten bis die deutschen TV-Sender sich zur Ausstrahlung einer synchronisierten Fassung bequemen. Doch kurioserweise ist das Interesse der Fernsehsender, an diesen Hardcore-Fans mitzuverdienen, sehr gering. Auch einen möglichen Image-Gewinn erkennt man nicht.

"Ein Angebot mit US-Serien im Original spricht nur eine kleine Gruppe von Serienjunkies an. ProSieben steht für erstklassige US-Serien. Aber wir sind Mainstream und erreichen für synchronisierte Lizenzprogramme Reichweiten, die sie auf anderen Wegen nicht erzielen. Ich kann damit leben, wenn sich Hardcore-Fans ihre Lieblingsserie legal auf anderem Wege vorab anschauen. Aber ProSieben macht die Serien zum Talk of the Town", erklärte etwas ProSieben-Chef Thilo Proff kürzlich im DWDL.de-Interview.

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