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Nach "Focus"-Bericht

ZDF verteidigt Dienstreisen von Guido Knopp

von Alexander Krei
24.01.2010 - 09:51 Uhr

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Das ZDF wehrt sich gegen Vorwürfe, wonach Geschichts-Experte Guido Knopp auf Kosten des Gebührenzahlers Dienstreisen unternommen haben soll.

Guido KnoppZDF-Geschichtsexperte Guido Knopp steht nach einem "Focus"-Bericht in der Kritik. Wie das Nachrichtenmagazin berichtet, finanzierte ihm eine für seine Redaktion arbeitende Produktionsfirma einen zehntägigen Aufenthalt im Luxus-Hotel Mandarin Oriental in Bangkok.

Demnach stand die Reise im Zusammenhang mit einer Folge der ZDF-Dokumentationsreihe "Majestät!" über das thailändische Königshaus, in der Knopp angeblich nur einen 48 Sekunden langen Auftritt gehabt haben soll. Das ZDF verwies jedoch darauf, dass Knopp bei wichtigen Produktionen auch als verantwortlicher Redakteur vor Ort sei. Ohnehin seien nur "Kosten im Rahmen der Produktion angefallen", die das ZDF gemäß des Produktionsvertrags vergütet habe, sagte der Inhaber der Produktionsfirma Broadview TV dem "Focus".



Auch eine weitere Reise stößt laut "Focus" auf Kritik: Die als Vorbereitung einer Dokumentationsreihe über das Kolonialreich der Deutschen deklarierte Reise im März 2009 führte nicht an Originalschauplätze Samoa, sondern zu beliebten Touristenattraktionen auf Neuseeland. Die Reise sei jedoch beantragt, geprüft und genehmigt worden, heißt es vom ZDF.

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