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Dicke Luft

Angeblich Spannungen in der "Spiegel"-Doppelspitze

von Alexander Krei
21.03.2010 - 09:43 Uhr

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Der "Kontakter" will erfahren haben, dass zwischen den "Spiegel"-Chefredakteuren "atmosphärische Spannungen" herrschten. Mittelfristig könnten die die beiden daher getrennte Wege gehen.

Bild: Spiegel GruppeSeit gut zwei Jahren im Amt, scheint es inzwischen dicke Luft in den Chefetagen des Hamburger Nachrichtenmagazins "Spiegel" zu geben. Im Branchendienst "Kontakter" ist von "atmosphärischen Störungen" zwischen den beiden Chefredakteuren die Rede.

So werde Georg Mascolo nachgesagt, er versuche mit seiner "Ellbogen-Mentalität" seinem Partner Mathias Müller von Blumencron (Foto) das Leben schwer zu machen. Eine nicht weiter genannt, aber offenbar dem Vorgang vertraute Person wird zitiert, dass sich die Spannungen auch auf die Redaktionsarbeit auswirkten. Inzwischen soll sogar überlegt werden, das Duo mittelfristig aufzulösen, heißt es in dem "Kontakter"-Bericht.



Demnach könnte Müller von Blumencron wieder an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren und Chefredakteur bei "Spiegel Online" werden, während Mascolo "Spiegel"-Chefredakteur bleiben würde. Als Vize-Chef ist Martin Doerry im Gespräch. Die Spiegel-Gruppe dementierte jedoch entsprechende Gerüchte und machte deutlich, dass die Doppelspitze nicht verändert werden soll.

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