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Vollendete Tatsachen

"Song Contest": Unmut über Lenas zweite Teilnahme

von Alexander Krei
17.07.2010 - 11:07 Uhr

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Dass Lena Meyer-Landrut erneut für Deutschland antreten wird, gefällt nicht jedem in er ARD. Kritische Stimmen an dem Plan wurden nun vor allem vom Bayerischen Rundfunk und den ARD-Radiowellen laut.

Eurovision Songcontest 2011Es war erstaunlich ruhig in den Wochen nach Lenas Sieg für Deutschland beim Eurovision Song Contest. Knapp zwei Monate später melden sich nun jedoch erste Zweifler zu Wort, was ein erneutes Antreten der Sängerin im kommenden Jahr angeht.

Bei der letzten Konferenz der ARD-Fernsehdirektoren monierte einem "Spiegel"-Bericht zufolge vor allem der Bayerische Rundfunk, die ARD habe sich von Moderator Stefan Raab vor vollendete Tatsachen stellen lassen und müsse nun notgedrungen auf eine Neuauflage der als Erfolg eingestuften Show "Unser Star für Oslo" verzichten. Raab hatte nachts nach dem Sieg gefordert, auch im nächsten Jahr könne die Kandidatin nur Lena heißen.



Wenig später wurde die Entscheidung bereits auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Raab und NDR-Intendant Lutz Marmor noch einmal verkündet. Der NDR beteuerte in der Sitzung, diese Idee sei für den Fall eines Sieges schon vor dem Finale besprochen gewesen. Der Unmut rührt vor allem daher, dass die ARD-Radiowellen, die bei der diesjährigen Castingshow "Unser Star für Oslo" fest eingebunden waren, sich nun ausgebootet fühlen. Bis September will der NDR ein Konzept für das Finale des nächsten Song Contest in Deutschland vorlegen.

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