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"Bild"-Chef Diekmann berät "Zapp"-Redaktion per Mail
Dicke Freunde werden "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann und das NDR-Medienmagazin "Zapp" wohl nicht mehr werden. Wann immer um eine Stellungnahme Diekmanns gebeten wird, erhält die Redaktion eine Absage. Umso kurioser mutet es an, dass sich der "Bild"-Chef in den vergangenen Monaten mehrfach selbst bei "Zapp" meldete.Gleich sieben Mails schickte Diekmann laut "Süddeutscher Zeitung" seit April an "Zapp"-Redaktionsleiterin Julia Stein und gab Hilfestellung bei der Suche nach Schlagzeilen für die oft kritische Berichterstattung über sein Blatt. "Bigott: Wie Bild mit dem Papst Geld verdient" oder "In Bild steht nur 'Scheiße': Wie Bild-Kolumnist Franz-Josef Wagner unflätig die halbe Welt bepöbeln darf" - nur zwei von Diekmanns zahlreichen Schlagzeilen-Vorschlägen.
Kai Diekmann scheint sein Ziel jedenfalls erreicht zu haben: Einmal mehr steht der Chefredakteur des Boulevardblattes im Mittelpunkt - wie schon in der jüngsten Vergangenheit bei seinem 100-Tage-Blog, in dem er sich und letztlich die ganze Branche auf den Arm nahm. Zuletzt war Diekmann in einem YouTube-Video als "Kai D. aus B." zu sehen. Darin hatte er über die hohen Roaming-Kosten in Höhe von 40.000 Euro geklagt, die sein Blog verursacht hatte.



28.07.2010 - 12:27 Uhr
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