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Zu viele vor Ort?

Mitarbeiter-Stab von ARD & ZDF sorgt erneut für Wirbel

von Alexander Krei
29.07.2010 - 09:31 Uhr

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Dass weit mehr Mitarbeiter von ARD und ZDF bei der Leichtathletik-EM vor Ort sind als deutsche Athleten, stößt dem medienpolitischen Sprecher der FDP sauer auf. In der "Bild"-Zeitung spricht er deshalb von Gebührenverschwendung.

Leichtathletik-EM 2010 BarcelonaMit durchwachsenen Quoten ist die Leichtathletik-EM in Barcelona für ARD und ZDF gestartet. Ganz vorne dabei sind die Öffentlich-Rechtlichen allerdings bei der Zahl ihrer Mitarbeiter. Einmal mehr sorgt in diesen Tagen deren Großaufgebot für Wirbel: Gleich 177 Mitarbeiter sind derzeit in Spanien.

Öffentlichkeitswirksam beschwerte sich der medienpolitische Sprecher der FDP, Burkhardt Müller-Sönksen, nun in der "Bild"-Zeitung über den großen Mitarbeiter-Stab von ARD und ZDF. "Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Deutschen bei solchen Großereignissen jeweils das größte Aufgebot stellen", so Müller-Sönksen angesichts der Tatsache, dass die italienische RAI laut "Bild" nur mit 81 Mitarbeitern vor Ort ist und die BBC gar mit 49 Mann auskommt.



"Wenn auf einen deutschen Teilnehmer fast drei Mitarbeiter von ARD und ZDF kommen, dann gibt es aus Sicht der Gebührenzahler dafür nur ein Wort: Geldverschwendung", sagte der FDP-Politiker. ARD-Teamleiter Walter Johannsen machte einerseits die HD-Technik, andererseits die Tatsache, von morgens bis abends zu senden für für große Mitarbeiter-Zahl verantwortlich. Bereits im Juni sahen sich ARD und ZDF angesichts von mehr als 500 Mitarbeitern bei der Fußball-WM in Südafrika bisweilen massiver Kritik ausgesetzt. Der Pay-TV-Sender Sky war zur gleichen Zeit nur mit 70 Mitarbeiter ausgekommen.

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