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Neuordnung

VDZ-Chef Fürstner will ARD und ZDF privatisieren

von Alexander Krei
03.09.2010 - 16:12 Uhr

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Ginge es nach VDZ-Chef Wolfgang Fürstner, stünde den Öffentlich-Rechtlichen eine Teilprivatisierung bevor. In der "SZ" regt er nun den Verkauf von Sendern an.

ARD & ZDFÖfter mal was Neues: Gerade erst sind die Drei-Stufen-Tests für Online-Angebote von ARD und ZDF abgeschlossen, hagelt es mal wieder Kritik an den Öffentlich-Rechtlichen von Seiten der Verleger. Der Zeitschriftenverlegerverband VDZ schlägt nun sogar eine Privatisierung vor.

ARD und ZDF seien "staatsfinanzierte Mediengiganten" geworden, die mit weit über 100 Programmen in die neuen Online-Märkte drängten, sagte VDZ-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Fürstner laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung". Ursprünglich seien die Sender gegründet worden, um die Grundversorgung mit Qualitätsinhalten sicherzustellen.



Der Verband hat sich für eine Privatisierung offenkundig bereits diverse Ideen ausgedacht, über die nun diskutiert werden soll. Möglich sei etwa der Verkauf eines Senders oder auch eine teilweise Beteiligung durch private Anbieter, so Fürstner in der "SZ". Auf diese Weise sei es möglich, die Rundfunkgebühren zu senken und private Rundfunkanbieter als Anbieter von Inhalten ins Spiel kommen zu lassen. Unklar ist allerdings, ob die Privaten daran überhaupt ein Interesse haben.

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