Schwerer Zwischenfall bei der aktuellen Staffel von "Germanys Next Topmodel", die derzeit in Los Angeles gedreht wird. Eigentlich hätten am heutigen Freitag die finalen 15 Kandidatinnen der Model-Suche von und mit Heidi Klum in eine moderne, über mehrere Etagen an einem Hang der Hollywood Hills gebaute und von viel Glas geprägte Villa ziehen sollen. Doch daraus wird nichts. In der Nacht zum Donnerstag brach in der 1.200qm-Villa ein Feuer aus. Bei den Löscharbeiten wurden sechs Feuerwehr-Männer verletzt, einer davon schwer, wie lokale Nachrichten in Los Angeles berichteten.
Anwohner wurden in den vergangenen Tagen bereits mit Flyern informiert, dass hier demnächst Dreharbeiten stattfinden sollten. Und gegenüber DWDL.de bestätigt ProSieben-Pressesprecher Christoph Körfer am Freitag auch: "Ja, das ist unsere Villa." Aus dem Einzug der Kandidatinnen wird erst einmal nichts. Da sie ohnehin aber schon in Los Angeles sind, sollen sie vorerst in den bisherigen Unterkünften bleiben. "Und wir suchen jetzt eine neue Villa für unsere 'Topmodel'-Kandidatinnen", erklärt Körfer und legt wert darauf, dass weder die Kandidatinnen, noch die Produktions-Crew oder der Ablauf der Produktion gefährdet gewesen seien. Dennoch: Eine kurze Produktionspause ist aus praktischen Gründen denkbar. Immerhin sollte ja eigentlich heute schon der Einzug stattfinden. Die Ausstrahlung der Sendung beginnt trotzdem wie geplant am 3. März.
Die jetzt teilweise abgebrannte, mehrstöckige Villa in Hanglage in den Hollywood Hills, die eigentlich Drehort und Heimat für die finalen Wochen von "Germanys Next Topmodel" werden sollte, wurde nach Angaben lokaler Nachrichtensendungen übrigens überraschend schnell innerhalb von wenigen Monaten gebaut. Im Spätsommer hätten die Bauarbeiten erst begonnen und gerade erst Anfang dieser Woche sei das Gebäude überhaupt bezugsfertig gewesen - gerade noch rechtzeitig für die geplanten Dreharbeiten für "Germanys Next Topmodel". Vor Ort wird deshalb von lokalen Fernsehsendern darüber spekuliert, ob das ausgebrochene Feuer möglicherweise auf durch den hohen Zeitdruck nicht ordentlich ausgeführte Bauarbeiten zurückzuführen sei.
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