Vor nicht mal zwei Jahren kam Joachim Liebler vom "Handelsblatt" zum "Tagesspiegel" - seither ist er bei der Berliner Tageszeitung als Geschäftsführer tätig. Doch offenbar spielt Liebler mit dem Gedanken, das Handtuch zu werfen: Wie der Branchendienst "Kontakter" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will der Geschäftsführer spätestens zur Jahresmitte seinen Posten aufgeben. Diesbezüglich sollen bereits Gespräche mit der Führung der Dieter von Holtzbrinck Medien (DvH) geführt werden.
Grund für Lieblers Abschiedsgedanken sind offenbar Reibereien mit Michael Grabner, seinerseits Top-Berater der DvH. Es geht dabei um die Strategie des "Tagesspiegels", wie der "Kontakter" aus dem Umfeld der DvH-Mediengruppe erfahren haben will. So soll Grabner bereits Ende vergangenen Jahres auf einer Gesellschafterversammlung seinen Unmut über die Entwicklung des Blattes geäußert haben, woraufhin Liebler seinen Abschied in Aussicht stellte. Inzwischen soll bereits in der zweiten Management-Ebene des Konzerns nach einem Nachfolger gesucht werden.
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