Bertelsmann hat seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2011 minimal steigern können: Es erhöhte sich von 15,1 Milliarden auf 15,3 Milliarden Euro. Das geht nach Angaben des Medienkonzerns aus den vorläufigen und ungeprüften Zahlen hervor. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging demnach im Gegenzug von 2,4 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro zurück - ein Rückgang von rund acht Prozent. Das Betriebsergebnis (Operating EBIT) habe mit gut 1,7 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert von 1,8 Milliarden Euro gelegen.
Die Nettofinanzschulden blieben mit 1,9 Milliarden Euro unverändert hoch. Daran änderte auch die verstärkte Investitionstätigkeit nichts. Alle Vergleichszahlen des Vorjahres wurden um die nicht fortgeführten Club- und Buchhandelsgeschäfte der ehemaligen Direct Group bereinigt, teilte Berteslsmann mit. Gut lief es im abgelaufenen Geschäftsjahr bei den werbegetriebenen Geschäften, auch der E-Book-Absatz wachse dynamisch.
Dem standen jedoch planmäßige Anlaufverluste für den Aufbau neuer Wachstumsplattformen und ein schwacher Geschäftsverlauf in einigen Druckbetrieben sowie Rückgänge in den Replikations- und Direktmarketinggeschäften gegenüber, teilte Bertelsmann mit. Die Veröffentlichung des vollständigen und testierten Jahresabschlusses erfolgt am 28. März 2012.
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