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Prognose bekräftigt

Axel Springer startet mit Umsatz-Plus ins neue Jahr

von Alexander Krei
09.05.2012 - 10:03 Uhr

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Im ersten Quartal konnte Axel Springer Umsatz und Gewinn weiter steigern. Der Konzern profitierte dabei vor allem von einer wachsenden Ertragskraft im Bereich der Digitalen Medien. Der Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt blieb stabil.

Axel Springer ist mit einem Umsatz- und Ergebniswachstum in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 7,1 Prozent auf 789,0 Millionen Euro zu. Durch das dynamische Wachstum der digitalen Medien habe der Konzern einen spürbaren Umsatzrückgang bei den internationalen Printmedien überkompensieren können, hieß es. Ein Drittel seines Konzernumsatzes erwirtschaftete Springer im ersten Quartal übrigens im Ausland. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 7,5 Prozent auf 136,5 Millionen Euro, der Konzernüberschuss stieg im ersten Quartal um 8,8 Prozent auf 68,5 Millionen Euro.

"Im ersten Quartal knüpften wir nahtlos an die ausgezeichnete Geschäftsentwicklung des Rekordjahres 2011 an. Mittlerweile stammen bereits mehr als die Hälfte der gesamten Werbeerlöse und ein Drittel des operativen Ergebnisses von Axel Springer aus dem digitalen Geschäft", so Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG. "In den vergangenen Monaten haben wir unsere digitalen Aktivitäten zudem mit gezielten Akquisitionen weiter verstärkt und hier vor allem die internationale Expansion vorangetrieben."

Die Digitalen Medien lieferten den zweithöchsten Ergebnisbeitrag im Konzern. Der Segmentumsatz von 263,1 Millionen Euro lag nur noch knapp hinter den Erlösen der inländischen Zeitungen. Zu dem rasanten Anstieg um 30,1 Prozent trugen die Werbeerlöse mit einem Plus von 31,4 Prozent und die übrigen Erlöse mit einem Zuwachs von 24,6 Prozent bei. Die digitalen Medien erwirtschafteten im ersten Quartal damit mehr als die Hälfte der Werbeerlöse des Konzerns. Doch auch wenn von Seiten der Verleger nicht selten über das schwierige Print-Geschäft gejammert wird - im Falle von Springer kann man eigentlich völlig unbesorgt sein.

Im Segment Zeitungen National belief sich der Umsatz im ersten Quartal auf 275,9 Millionen Euro und lag damit leicht unter dem Vorjahreswert. Während die Werbeerlöse um 5,0 Prozent zurückgingen, legten die Vertriebserlöse um 1,6 Prozent zu - hier wirkten sich Springer-Angaben zufolge unter anderem Verkaufspreiserhöhungen bei Teilauflagen der "Bild"-Zeitung positiv aus. Die Erlöse des Segments Zeitschriften National nahmen indes um 1,4 Prozent auf 115,5 Millionen Euro zu. Hier habe man den Rückgang der Werbeerlöse durch höhere Vertriebserlöse überkompensieren können. Der Anstieg der Vertriebserlöse um 4,9 Prozent sei jedoch insbesondere auf eine im Vergleich zum Vorjahresquartal kalenderbedingt höhere Anzahl von Erscheinungstagen  zurückzuführen.

Unter der Annahme, dass es zu keiner signifikanten Eintrübung der konjunkturellen Rahmenbedingungen kommt, rechnet der Springer-Vorstand für das Geschäftsjahr 2012 unverändert mit einem Anstieg der Konzernerlöse im einstelligen Prozentbereich. Man gehe davon aus, dass steigende Erlöse bei den digitalen Medien leicht rückläufige Erlöse im Printgeschäft mehr als kompensieren werden.

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