Glaubt man einem Bericht des Portals Newsroom.de, dann stehen bei der "Financial Times Deutschland" größere Änderungen in der Struktur der Zeitung an. Während bislang die Zeitung in vier Büchern erscheint, so soll es künftig nur noch zwei Bücher geben. Damit wolle man sich die Möglichkeit schaffen, unter die bisherige Mindestzahl von 24 Seiten pro Ausgabe zu gehen.

Statt wie bislang zwischen 24 und 28 Seiten, soll das Blatt montags bis donnerstags dem Bericht zufolge künftig mit 20 bis 24 Seiten erscheinen. Dafür solle die Freitags-Ausgabe ausgebaut werden und künftig nicht nur 34, sondern sogar 40 Seiten dick werden. Damit wolle Chefredakteur Steffen Klusmann dem "Handelsblatt" am Wochenende wieder stärker Paroli bieten, das schon jetzt freitags eher als Magazin daher kommt.

Gruner + Jahr wollte diese Informationen auf DWDL.de-Anfrage nicht bestätigen und verwies sie ins Reich der Spekulationen. "Zu Spekulationen nehmen wir keine Stellung. Über Gestalt und Auftritt der Zeitung und der Marke FTD nachzudenken und Veränderungen zu erwägen, gehört zu professioneller Arbeit immer dazu", heißt es vom Verlag.