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Vorläufige Zahlen

Sky kann Verlust 2012 um zwei Drittel senken

von Uwe Mantel
21.01.2013 - 10:24 Uhr

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Sky setzt pro Kunde immer mehr um: Im vierten Quartal waren es nach vorläufigen Zahlen schon 32,70 Euro pro Monat. Dank gleichzeitig weiter steigender Abonnentenzahlen konnte der Verlust 2012 um rund zwei Drittel reduziert werden

Im Zuge der Bekanntgabe der Details zu der Ausgabe neuer Aktien hat Sky Deutschland am Montagmorgen auch einige vorläufige Eck-Daten für das Geschäftsjahr 2012 vorgelegt. Demnach konnte Sky im vergangenen Jahr den Umsatz pro Kunde deutlich steigern. So zahlte jeder Abonnent im Jahr 2012 im Schnitt monatlich 31,88 Euro für das Sky-Angebot, das waren 1,42 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Und die Tendenz ist weiter steigend: Im vierten Quartal lag der Umsatz pro Kunde sogar schon bei 32,70 Euro.

Weil Sky gleichzeitig auch die Abonnentenzahl deutlich steigern konnte - nach schon vergangene Woche vorgelegten Zahlen kamen 351.000 neue Abonnenten dazu - konnte Sky seinen Verlust wie angekündigt deutlich reduzieren. Das EBITDA, also der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, wird 2012 zwischen 48 und 58 Millionen Euro liegen. Im Jahr 2012 hatte Sky noch einen Verlust (EBITDA) von 155 Millionen Euro ausweisen müssen.

Frisches Kapital will Sky sich wie angekündigt durch die Ausgabe von bis zu 20,4 Millionen neuen Aktien, die zum Preis von 4,46 Euro ausgegeben werden, beschaffen. Der derzeitige Aktienkurs liegt mit 4,58 Euro etwas höher. Bestehende Aktionäre können pro 42 gehaltenen Aktien eine neue erwerben. Sky will damit bis zu 91,0 Millionen Euro brutto einnehmen.

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