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Zahlen für den Januar

Werbemarkt: TV+Radio stark, Web+Print im Minus

von Uwe Mantel
14.02.2013 - 11:30 Uhr

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Der Brutto-Werbemarkt stagnierte im Januar 2013 alles in allem auf dem Vorjahres-Niveau. Während die Radio-Branche deutlich zulegte und auch im TV mehr umgesetzt wurde, lief es für Print und erstaunlichweise auch Online schlecht.

Am Donnerstag legten die Marktforscher von Nielsen die Brutto-Werbeumsätze für den Januar vor. Demnach setzten die Medien über alle Gattungen hinweg im ersten Monat des Jahres 1,75 Milliarden Euro mit Werbung um, das war ein minimaler Rückgang um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Während insgesamt also Stagnation herrschte, entwickelten sich die einzelnen Medien-Gattungen höchst unterschiedlich.

Besonders gut kam die Radio-Branche ins neue Jahr. Hier zog der Brutto-Werbeumsatz um satte 18,7 Prozent auf rund 126 Millionen Euro an. Auch für die TV-Sender ließ sich das Werbejahr laut Nielsen gut an. Hier stiegen die Umsätze mit Werbung brutto um 4,7 Prozent auf 690 Millionen Euro. Für die Print-Branche begann das neue Jahr hingegen so schlecht wie das alte aufgehört hatte: Publikumszeitschriften lagen 10 Prozent im Minus, Fachzeitschriften 7,7 Prozent, Zeitungen immer noch um 5,7 Prozent. Erstaunlicherweise findet sich im Januar aber auch die Online-Werbung, die jahrelang hohe Wachstumsraten verzeichnet hatte, mit 2,9 Prozent im Minus.

Wie immer ist zu berücksichtigen, dass die Brutto-Zahlen nur eine begrenzte Aussagekraft besitzen, weil sie weder Rabatte noch unbezahlte Eigenanzeigen entsprechend berücksichtigen

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