Harald Glööckler © Vox/Frank P. Wartenberg
Schmerzensgeldklage vom Tisch

Glööckler einigt sich mit "Bild" außergerichtlich

von Alexander Krei
25.11.2013 - 10:06 Uhr

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Im Sommer witterte die "Bild"-Zeitung bei Harald Glööckler einen "Kokain-Skandal" - doch der stellte sich als Quatsch heraus. Nun kam es zu einer Einigung. Zuvor hatte Glööckler ein saftiges Schmerzensgeld von "Bild" gefordert.

Die Berichterstattung über die angebliche Drogensucht von Harald Glööckler kommt die "Bild"-Zeitung offenbar teuer zu sehen. Nun hat sich der Modedesigner, der von sich behauptet, "mit Kokain nie etwas am Hut" gehabt zu haben, mit dem Springer-Verlag auf eine außgerichtliche Einigung verständigt. Das bestätigte ein Verlagssprecher gegenüber der "Süddeutsche Zeitung". Wie viel Geld Springer bezahlt, geht aus dem Bericht allerdings nicht bekannt.

Der "Spiegel" hatte am Wochenende in einer Vorabmeldung berichtet, dass Glööckler vor dem Landgericht Köln Klage eingereicht hat. Es ging dabei um die Forderung eines Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 Euro, nachdem "Bild" den Designer im Sommer in Zusammenhang mit einem "Kokain-Skandal" brachte. Dem Bericht zufolge wollte Glööckler das Geld aber ohnehin nicht behalten. Stattdessen habe er der "Bild" vorgeschlagen, den Betrag zu spenden.

Glööckler hatte sich über die massive Berichterstattung geärgert. "Es war ein Schock aus heiterem Himmel, das muss ich ganz klar sagen. Diese Schlagzeile kam ja wie aus dem Nichts, ich dachte zuerst: Das kann nur ein böser Scherz sein", betonte er in einem Interview mit "spot on news". Die "Bild" hatte zwischenzeitlich zwar berichtet, dass die Kokain-Vorwürfe vom Tisch seien, musste aber darüber hinaus eine Gegendarstellung veröffentlichen.

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