Geldscheine © Chobe / photocase.com
Neuer bilateraler Förderfonds

Zwei deutsch-französische Serien werden gefördert

von Uwe Mantel
15.02.2016 - 10:52 Uhr

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Auf der Berlinale wurden die ersten Projekte präsentiert, die vom neu eingerichteten Förderprogramm für deutsch-französische Serien-Koproduktionen profitieren. Fördergelder gibt's für "The House" und "Die purpurnen Flüsse".

Im Sommer vergangenen Jahres gab es erstmals eine Ausschreibung des neuen deutsch-französischenFörderprogramms für die gemeinsame Entwicklung fiktionaler Fernsehserien, bei den Drama Series Days auf der Berlinale wurden nun die ersten beiden Förderprojekte präsentiert. Geld gibt's zum Einen für "Die purpurnen Flüsse" eine Koproduktion der in München beheimateten Produktionsfirma maze Pictures sowie der Europa Corp Television aus Saint-Denis. Sie wird als "packende und atemberaubende Fernsehserie von Kriminalfällen, die uns hineinzieht in die schauderhaft-spannende Welt von verschrobenen Cops und sadistisch-gruseligen Mördern" beschrieben.

Das zweite geförderte Serienprojekt hört auf den Namen "The House" und ist eine Koproduktion der beiden Berliner Unternehmen Lupa Film und Port au Prince sowie der in Boulogne-Billancourt beheimateten Atlantique Film. "The House" ist als sechsteilige Miniserie konzipiert und widmet sich der Flüchtlingsthematik. Es soll um die "universellen, emotionalen und moralischen Konflikte" gehen, die mit den klassischen Mitteln des Dramas innerhalb der Familien vor dem Hintergrund der Migrationsströme in Europa erzählt werden. Die Serie wird für denSWR und Arte produziert und wurde kürzlich schon bei der Arte-Programmvorstellung in Aussicht gestellt.

Der deutsch-französische Förderfonds verfügt über insgesamt 200.000 Euro und kann pro Projekt maximal 50.000 Euro ausschütten. Partner sind der FilmFernsehFonds Bayern, die Film- und Medienstiftung NRW, das Medienboard Berlin-Brandenburg und die MFG Filmförderung Baden-Württemberg sowie auf französischer Seite das Centre national du cinéma (CNC). Neue Projekte können nun für die nächste Runde bis zum 15. September eingereicht werden.

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