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Geschäftszahlen für 2015

Unitymedia 2015: Mehr Umsatz, weniger Verlust

von Uwe Mantel
17.02.2016 - 12:00 Uhr

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Unitymedia konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz um knapp sechs Prozent steigern, weil die Kunden im Schnitt immer mehr Geld bei Unitymedia lassen. Der operative Gewinn stieg ebenfalls, unterm Strich fiel der Netto-Verlust deutlich geringer aus

Unitymedia hat am Mittwoch seine Geschäftszahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. Demnach stieg der Umsatz um 5,8 Prozent auf 2,17 Milliarden Euro, der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted EBITDA) legte sogar um 7,9 Prozent zu. Trotzdem blieb unterm Strich letztlich noch immer ein Netto-Verlust, der mit 26,4 Millionen Euro aber deutlich geringer ausfiel als im Vorjahr, als das Netto-Ergebnis mit -190 Millionen Euro noch tiefrot ausgefallen war.

Während die Zahl der klassischen Kabelkunden erneut leicht rückläufig war, gewann Unitymedia weitere Telelfonie- und Internet-Kunden hinzu. Das sorgte dafür, dass der Umsatz je Kunde weiter anstieg. Gaben Unitymedia-Kunden im 4. Quartal 2014 im Schnitt noch 22,26 Euro pro Monat für die Dienste von Unitymedia aus, waren es ein Jahr später schon 23,45 Euro. Zudem wächst bei Unitymedia auch die Zahl derer, die sich für Horizon entschieden haben. Zum Ende des Jahres waren es 460.000 Abonnenten - bei einer Verbreitung von sieben Prozent aller TV-Kunden ist da aber noch Luft nach oben.

Damit das Wachstum im Internet-Bereich weiter anhält, hat Unitymedia zu Beginn des Monats die Maximal-Geschwindigkeit auf 400 MBit/s verdoppelt. CEO Lutz Schüler: "Weil die Kunden immer mehr breitbandintensive Dienste gleichzeitig und in höchster Qualität nutzen, wird Top-Speed bei der Kaufentscheidung immer wichtiger. 60 Prozent unserer Neukunden buchten 2015 Pakete mit 120 Mbit/s und mehr." Und die werden offenbar auch intensiv genutzt: Durchschnittlich verbrauchten die Unitymedia-Kunden im Monat 75 Gigabyte an Daten, rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr und rund doppelt so viel wie der deutsche Durchschnittshaushalt. Neben der höheren Geschwindigkeit will Unitymedia auch mit dem Erschließen weiterer Haushalte wachsen. Schüler: "Wenn es um weiße Flecken auf der Breitbandkarte geht, denken viele nur an abgelegene Bergdörfer. Dabei finden sich unterversorgte Straßenzüge und Gebäude häufig gerade in dichter besiedelten Regionen, in Vorstädten und Neubaugebieten." In diesem Jahr will man 200.000 unterversorgte Haushalte ans schnelle Internet anschließen - "und zwar ohne Fördergelder und da, wo es am dringendsten gebraucht wird", so Schüler.

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