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"Sportschau" mit Kratzer

Liga-Kracher sorgt für Topspiel-Rekord bei Sky

von Alexander Krei
06.03.2016 - 08:53 Uhr

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Sky hat mit der Begegnung zwischen Dortmund und Bayern einen neuen Rekord auf seinem Topspiel-Sendeplatz erzielt und der ARD-"Sportschau" vor allem einige jüngere Zuschauer weggenommen. Im Ersten räumte indes Biathlon ab.

Auch wenn keine Tore fielen: Das Unentschieden zwischen Borussia Dortmund dem FC Bayern München war ein in vielerlei Hinsicht sehenswertes Bundesliga-Spiel - und gewann schon alleine daraus Spannung, dass der BVB mit einem Sieg über den Rekordmeister das Rennen um die Meisterschaft noch einmal spannend hätte machen können. Die Vorzeichen für starke Quoten standen also gut: Tatsächlich stellte Sky am Samstagabend mit seiner Übertragung aus dem Signal Iduna Park dann auch einen neuen Topspiel-Rekord auf.

Mit 1,87 Millionen Zuschauern konnte der bislang aus dem Jahr 2013 datierende Bestwert um 18:30 Uhr hauchdünn übersprungen werden. Auch damals hatten Dortmund und Bayern gegeneinandergespielt. Den absoluten Pay-TV-Rekord markiert aber auch weiterhin ein abendliches Bundesliga-Spiel zwischen beiden Vereinen aus dem Jahr 2012, das sogar die Marke von zwei Millionen Zuschauern überspringen konnte. Auch wenn das diesmal nicht gelang, sind die Zahlen durchaus beeindruckend: Auf 7,0 Prozent Marktanteil brachte es das Topspiel beim Gesamtpublikum und in der Zielgruppe wurden sogar starke 10,3 Prozent erzielt.

Damit rückte der Bundesliga-Kracher sogar der "Sportschau" auf die Pelle, die sich am Samstag zur selben Zeit im Ersten mit ihren Zusammenfassungen der Nachmittagsspiele mit 14,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen begnügen musste. Insgesamt war der ARD-Klassiker aber natürlich einmal mehr eine Bank: 5,74 Millionen Zuschauer und ein Marktanteil von 22,5 Prozent waren das überzeugende Ergebnis für die "Sportschau". Tagsüber hatte der Sender mit der Biathlon-WM zudem bereits Spitzen-Quoten erzielt: So verfolgten den Sprint der Damen nachmittags genau vier Millionen Zuschauer, nachdem die Herren am Vormittag mit 3,89 Millionen Zuschauern sogar stolze 33,9 Prozent Marktanteil verzeichneten.

Bei Sky wusste unterdessen die Bundesliga am Nachmittag auch ohne die beiden Spitzenklubs zu überzeugen: 1,38 Millionen Zuschauer entschieden sich für Einzelspiele und Konferenz, in der Zielgruppe belief sich der Marktanteil auf 10,6 Prozent. Für alle Spiele gilt natürlich, dass die wahre Reichweite noch einmal deutlich höher liegt, weil all jene Fans, die in Bars und Kneipen zusehen, nicht eingerechnet sind. Unterm Strich kann man bei Sky also voll und ganz zufrieden sein mit seinem Fußball-Samstag - wie auch unser Blick auf die Tagesmarktanteile belegt. Mit beachtlichen 2,6 Prozent konnte der Pay-TV-Sender bei den 14- bis 49-Jährigen so manchen frei-empfangbaren Konkurrenten hinter sich lassen.

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