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Astra-Studie

Fernsehempfang: Satellit liegt weiterhin vor Kabel

von Kevin Hennings
18.03.2016 - 17:22 Uhr

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Glaubt man einer TNS-Infratest-Studie, dann empfingen im vergangenen Jahr knapp 18 Millionen TV-Haushalte ihr Fernsehsignal via Satellit. Der Vorsprung aufs Kabel ist etwas größer geworden. IPTV spielt weiterhin eine untergeordnete Rolle.

Die meisten Haushalte empfangen ihr Fernsehsignal in Deutschland auch weiterhin via Satellit. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts TNS Infratest hervor, die allerdings auch im Auftrag des Satellitenbetreibers Astra durchgeführt wurde. Demnach erreichte der Satellit im Jahr 2015 mit 17,9 Millionen TV-Haushalten einen Marktanteil von 47,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr entsprach dies einer minimalen Steigerung.

Dahinter folgt der Fernsehempfang via Kabel: 16,5 Millionen Haushalte erreicht dieser Empfangsweg, der damit 43,4 Prozent Marktanteil erzielt nach 43,6 Prozent im Jahr 2014. Seit 2011 gibt es in Deutschland gemäß der TNS-Infratest-Studie hierzulande mehr Satelliten- als Kabel-Haushalte (DWDL.de berichtete). Das digitale Antennenfernsehen DVB-T kommt mit 1,9 Millionen Haushalten auf einen Marktanteil von 5,0 Prozent nach 5,7 Prozent im Jahr 2014.

Zulegen konnte dagegen das lineare Internetfernsehen IPTV, auf das 1,7 Millionen Haushalten entfallen. Der Marktanteil dieses noch recht jungen Verbreitungsweges stieg von 3,9 auf 4,6 Prozent. Insgesamt beträgt die Zahl der TV-Haushalte in Deutschland 38,1 Millionen. Mehr als die Hälfte davon können gemäß der Studie inzwischen HD-Sender empfangen.

Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer Astra Deutschland, zeigte sich angesichts der Ergebnisse entsprechend zufrieden und verwies in diesem Zusammenhang auf die Sat-Vorteile: "Der Satellit kann seine Spitzenposition weiter ausbauen, das freut uns natürlich sehr. Viele Deutsche setzen eben auch beim Thema Fernsehen auf Qualität, Vielfalt – und Wahlfreiheit. Ob SD, HD, Ultra HD, frei empfangbar, HD+ oder Sky: Im Gegensatz zu anderen TV-Infrastrukturen bietet der Satellit alles, ohne Verpflichtung, ohne Fußnoten."

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