Guido Westerwelle © ARD
Nachrufe

ARD & ZDF erinnern an Westerwelle, SWR an Späth

von Alexander Krei
18.03.2016 - 17:02 Uhr

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Nach dem Tod des früheren Außenministers Guido Westerwelle haben ARD und ZDF angekündigt, Nachrufe ins Programm zu nehmen. Im SWR Fernsehen wird derweil an den ebenfalls verstorbenen CDU-Politiker Lothar Späth erinnert.

Zwei Jahre lang gab sich Guido Westerwelle kämpferisch - am Ende war der Krebs doch stärker als der langjährige FDP-Chef, der am Freitag im Alter von nur 54 Jahren gestorben ist. Anlässlich seines Todes hat Das Erste bereits angekündigt, sein Programm zu ändern: Um 22:00 Uhr soll ein 15-minütiger Nachruf von Verena Bünten an den ehemaligen Bundesaußenminister erinnern, der als brillanter Redner und politisches Naturtalent galt. Das WDR Fernsehen wird den Nachruf "Guido Westerwelle 1961 - 2016" um 23:30 Uhr ins Programm nehmen.

"Der Tod von Guido Westerwelle ist eine traurige Nachricht und stimmt mich sehr nachdenklich. Nach seiner fulminanten Karriere in der Politik hat sein Leben eine völlig unerwartete tragische Wendung genommen", sagte WDR-Intendant Tom Buhrow. "Seine Krankheit hat er mit Stärke und Zuversicht getragen. Viele Menschen, besonders aus seiner Heimat NRW, haben dadurch einen anderen Guido Westerwelle kennengelernt. Die bewegenden Aufzeichnungen aus seiner letzten Lebensphase sind sein Vermächtnis an uns. Mein Mitgefühl gilt seinen Angehörigen."

Auch das ZDF hat einen Nachrif zum Tode Westerwelles angekündigt: Der Film "Zwischen Höhenflug und tiefem Fall" von Thomas Daniel ist ab 22:25 Uhr zwischen "heute-journal" und "Politbarometer" zu sehen. Die "heute-show" beginnt durch die Programmänderung 15 Minuten später.

Getrauert wird in diesen Stunden aber auch um den ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth, der bereits am Mittwoch mit 78 Jahren gestorben ist. Späth stieß bereits Ende der 80er Jahre als damaliger deutsch-französischer Kulturbevollmächtigter die Gründung eines deutsch-französischen öffentlich-rechtlichen Kultursenders an. 1990 unterzeichneten Frankreich und die damaligen elf westlichen Bundesländer schließlich einen Vertrag, der die Gründung des Senders ermöglichte - rund eineinhalb Jahre später ging Arte an den Start.

"Mit Lothar Späth verlieren wir einen der größten Verfechter der deutsch-französischen Freundschaft und einen überzeugten und überzeugenden Befürworter eines starken Europas", sagte SWR-Intendant Peter Boudgoust, der seit Anfang Januar zugleich als Arte-Präsident fungiert. Das SWR Fernsehen wird derweil um 18:15 Uhr das halbstündige Porträt "Cleverle - Lothar Späth" ins Programm nehmen.

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