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Angebot abgegeben

ARD und ZDF wollen sich um Paralympics bemühen

von Timo Niemeier
29.11.2016 - 16:17 Uhr

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Nach dem Aus der Olympischen Spiele bei ARD und ZDF wollen sich die beiden öffentlich-rechtlichen Sender nun um die Rechte für die Paralympics bemühen. Diese werden nicht vom IOC vergeben, entsprechend gute Chancen rechnet man sich aus.

Dass sich ARD und ZDF mit Discovery nicht über eine Sublizenzierung der Olympischen Spiele zwischen 2018 bis 2024 einigen konnten, ist ein schwerer Schlag für die Sender. Womöglich wird der Schaden bei den Randsportarten aber noch viel größer sein als bei den Sendern. Doch auch wenn ARD und ZDF in Sachen Olympia in den kommenden Jahren leer ausgehen, die Paralympics sollen nach dem Willen der Sportverantwortlichen auch weiterhin im Programm zu sehen sein.


"Das ZDF hat zusammen mit der ARD ein klares Bekenntnis zur Fortsetzung der Berichterstattung von den Paralympics gegeben." Das sagte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz nun gegenüber der dpa. Die Rechte an den Paralympics werden derzeit über die EBU verhandelt, dort habe man auch bereits ein Angebot abgegeben, ergänzt ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. Er glaubt nicht, dass Discovery diese Rechte haben wolle und zeigt sich entsprechend zuversichtlich: "Wir sind zuversichtlich, dass wir die Rechte, die ja nicht beim IOC liegen, auch bekommen."

Am Montag wurde bekannt, dass Discovery die Olympischen Spiele in den kommenden Jahren lieber auf seinen eigenen Sendern zeigt, statt Sublizenzen an ARD und ZDF zu vergeben. Dort hieß es, die finanziellen Forderungen seitens Discovery seien zu hoch gewesen. Man sei dem US-Konzern "bis an unsere Schmerzgrenze entgegengekommen", sagte ZDF-Intendant Thomas Bellut in einer ersten Stellungnahme.


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