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Deutscher Comedypreis: Alle Gewinner, alle Fotos

von Thomas Lückerath
14.10.2006 - 00:52 Uhr

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Einige Highlights fielen dem Schnitt zum Opfer, aber sehenswert war der Deutsche Comedypreis trotzdem. Was geschnitten wurde, wer gewonnen hat...

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Foto: RTLAm Dienstag hatte RTL ins Kölner Coloneum geladen. Gefeiert und verliehen wurde der Deutsche Comedypreis 2006. Nach gut drei Stunden war klar: Für die TV-Ausstrahlung am Freitag muss geschnitten werden. Bei Interesse konnten all die Preisträger und Gäste der Verleihung am Freitag vor dem Bildschirm verfolgen, welche Gags, Seitenhiebe und Dankesreden gestrichen wurden.

Es war nicht viel. Die Gala die bei RTL über den Sender ging, hatte genügend Höhepunkte um gut zu unterhalten. Der Höhepunkt des Abends kam zu späterer Stunde: Horst Schlämmer, ausgezeichnet mit einem Sonderpreis der Jury. Dort war Kerkeling Vorsitzender. Bei seinem Sieg in der Kategorie "Bester Komiker" verwies er in der Dankesrede aber darauf, sich natürlich bei solchen Kategorien enthalten zu haben. Schlämmer lieferte sich gegen Ende der Verleihung mit seiner Laudatorin "Ricky" (gespielt von Anke Engelke) ein höchst vergnügliches Rededuell, das schon allein das Einschalten wert war.

Zuvor wurden allerlei Preise verliehen. Als beste Comedyshow - die erste Kategorie des Abends - gewann zum zweiten Mal "Genial daneben". Hella von Sinnen widmete den Preis in ihren Dankesworten den beiden anderen nominierten Formaten - was der Fernsehzuschauer allerdings nicht zu sehen bekam. Dafür einen sprachlosen Balder: "Zum zweiten Mal, das haben wir nicht gedacht."


Sky DuMont hielt eine mäßige Laudatio für die Kategorie Beste Schauspielerin, durfte dann aber Kollegin Andrea Sawatzki zum Preis für ihre Rolle in der gemeinsamen Serie "Arme Millionäre" gratulieren. Sie fragte sich bei der Verleihung, ob die Sendung angesichts der schwachen Quoten fortgesetzt wird. Bei der TV-Ausstrahlung war von den schlechten Quoten aber keine Rede mehr.

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Weiter ging es mit der besten Sketch-Comedy. Zum dritten Mal ging ein Preis an "Mensch Markus" - und keiner verstand es. Markus Maria Profitlich am wenigsten. Kopfschüttelnd ging er auf die Bühne und fragte die Jury, ob ihr Fernseher nach 22.15 Uhr aus sei - da kämen auch noch gute Formate. Auch er widmet seinen Preis den anderen Nominierten. Der Fernsehzuschauer sah auch davon nichts, dafür aber eine sehr offensichtlich zusammengekürzte Dankesrede.

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