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Geschlagen aber nicht gebrochen

"DSDS" und eitle Moderatoren: Raab teilt aus

von Jochen Voß
29.01.2007 - 14:09 Uhr

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Stefan Raab sieht keinen Moderatoren, der ihm in seiner Fight-Show bei ProSieben gewachsen wäre. Und "DSDS" befriedigt laut Raab nur "die niedersten Instinkte".

Foto: ProSiebenNicht vergleichbar sind laut Stefan Raab die Sendungen "Deutschland sucht den Superstar" und Raabs "Bundesvision Song Contest", in dem er mit einer Mischung aus etablierten Künstlern und Nachwuchsbands deutschsprachigen Musikern eine Plattform bietet. Das sagte Raab im Interview mit dem Magazin "Der Spiegel". "DSDS" bezeichnete Raab darin als "inszeniertes Abwatschen armer Seelen", das nur niederste Instinkte befriedige.

Vom "Song Contest" dagegen sprich Raab als künstlerisch anspruchsvoller Veranstaltung mit "idealistischem Hintergrund". "Was wir wollen ist Premium-Entertainment, nicht Prekariats-Entertaiment", so Raab im "Spiegel". Dennoch geht es auch hier um eine möglichst hohe Zuschauerzahl. Mit bis zu 20 Prozent Marktanteil rechnet Raab für die kommende Ausgabe seines Sangeswettstreits.
 


Über den Erfolg seiner Sendung "Schlag den Raab" sagt der Moderator, sie funktioniere so gut, da es sich um eine echte Familiensendung handele. Es sei schwer zu glauben, dass es ein ähnliches Format bislang nicht im deutschen Fernsehen gegeben habe. "Das lässt mich vermuten, dass ähnliche Show-Ideen bislang immer an der Eitelkeit der Moderatoren gescheitert sind, die sich nicht blamieren wollen", so Raab, der davon überzeugt ist, dass es in der deutschen Moderatorenschaft keinen gebe, der gegen ihn bei den Spielen seiner Sendung "auch nur den Hauch einer Chance" hätte - "egal ob Gottschalk, Schmidt oder Jauch".

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