Sports-Update vom 27. Januar

Sky-Reporterin bei n-tv, Australian Open räumt ab

von Alexander Krei
27.01.2014 - 11:00 Uhr

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n-tv hat sich für seine Sportredaktion Verstärkung von Sky geholt. Große Freude gibt's indes bei Eurosport: Dort trieb das Finale der Australian Open die Quoten in die Höhe. Außerdem: IP Deutschland nennt die Werbepreise für die Formel 1...

  • n-tv - Der Nachrichtensender.
    © n-tv
    Bei Sky berichtete Janna Betten in den vergangenen drei Jahren über den FC Bayern München, nun hat sie eine neue Aufgabe an anderer Stelle angetreten. Seit diesem Montag gehört Betten dem Team der Sportmoderatoren bei n-tv an. Für Betten ist es eine Art Rückkehr: Ihre Ausbildung absolvierte sie nämlich an der RTL-Journalistenschule und machte unter anderem eine Praxisstation in der Sportredaktion von n-tv. "Wir freuen uns, mit Janna Betten eine echte Expertin und einen begeisterten Sportfan für n-tv gewonnen zu haben", sagte n-tv-Chefredakteurin Sonja Schwetje. "Vor über drei Jahren hat sie die RTL Journalistenschule erfolgreich absolviert und kehrt nun in unser Team zurück." Ihr Nachfolger als Bayern-Reporter bei Sky ist Stephan Graf.
  • Formel 1
    © RTL / Lucas Gorys
    IP Deutschland hat die Werbepreise für die Formel 1 bei RTL veröffentlicht. Für den teuersten Spot müssen Kunden dabei nicht ganz so tief in die Tasche greifen wie noch im Vorjahr. 80.400 Euro kostet ein 30-sekündiger Spot im Splitscreen während der Rennen in den USA, Brasilien, Bahrain und Monaco. Im vorigen Jahr wurden hier noch 84.000 Euro fällig. Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, kann für 2.700 Euro einen 30-Sekünder während des Freien Trainings der Früh-Rennen in Australien und Japan buchen. Darüber hinaus bietet der Vermarkter auch das "Pole-Position-Package" an, ein Paket, bei dem sich Werbekunden 76 Werbeplätze in den besten Umfeldern aller Rennen sichern können. Einen Preis nennt IP Deutschland hier jedoch nicht. Julian Weiss, Geschäftsleiter Marketing, hofft zugleich auf mehr Spannung durch die neuen Regeln. "Die neuen Regelungen werden viel Bewegung in die neue Formel 1-Saison bringen. Stabilität gibt es 2014 in den Preisen. Wir sorgen dafür, dass die Formel 1 auch im WM-Jahr das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis für unsere Werbekunden bietet", sagte Weiss.
  • Sky Media Network
    © Sky Media Network
    Der Sky-Vermarkter Sky Media Network gibt sich unterdessen zufrieden mit der Vermarktung der Bundesliga-Übertragungen. Demnach erreichte die Vermarktung in der Hinrunde mit einem Umsatzplus von 19,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum das bisher beste Ergebnis einer Bundesliga-Hinrunde. "Die Bundesliga auf Sky bietet Werbekunden ein im deutschen Markt einzigartiges, emotionales Premium-Umfeld mit einem stabilen, planbaren Pricing und leistungsbezogenen TKPs. Dazu kommt die steigende Attraktivität der 2. Bundesliga, die sich in den letzten zwei Jahren zu einem weiteren Top-Umfeld entwickelt hat", so Martin Michel, Geschäftsführer bei Sky Media Network. Die Zahl der Werbekunden konnte um 27,1 Prozent gesteigert werden - nach Angaben des Unternehmens wurden 91 Neukunden gewonnen.
  • Eurosport
    © Eurosport
    In diesen Tagen feiert Eurosport seinen 25. Geburtstag - und man kann nicht behaupten, dass es derzeit langweilig wäre. Gerade erst wurde bekannt, dass der US-Medienkonzern Discovery Communications die Mehrheit an Eurosport übernehmen wird (DWDL.de berichtete). Nun berichtet der "Guardian" über die Pläne des Senders in Großbritannien. Demnach zeigt Discovery Interesse am Erwerb der Premier-League-Rechte, die seit 2012 bei BT Sport liegen. Um sich die Premier League zu sichern, müsste Discovery tief in die Tasche greifen. BT hatte sich im Juni 2012 für eine Rekordsumme überraschend die Rechte gesichert. Anders als in Deutschland ist Eurosport in Großbritannien ein Pay-TV-Sender.

Sport in Zahlen

  • Tennis
    © Bill David Brooks (CC BY-SA 2.0)
    Mit Stanislas Wawrinka hat es bei den Australian Open am Sonntag einen echten Überraschungssieger gegeben. Der Schweizer setzte sich im Finale gegen Rafael Nadal durch. Freuen kann man sich am Tag danach auch bei Eurosport: Mit im Schnitt 430.000 Zuschauern erzielte die Live-Übertragung aus Down Under am Vormittag einen hervorragenden Marktanteil von 3,8 Prozent. Noch dazu lief es auch bei den 14- bis 49-Jährigen gut: Dort brachte es das Finale auf 2,6 Prozent Marktanteil. Das Damen-Finale hatte am Tag zuvor bereits überzeugende 2,2 Prozent eingefahren. Hier fiel die Gesamt-Reichweite allerdings deutlich geringer aus: 190.000 Zuschauer waren ab 9:27 Uhr dabei.
  • Sport1
    © Sport1
    Ohne deutsche Beteiligung hatte es die Handball-EM in den vergangenen Wochen schwer, hierzulande Aufmerksamkeit zu erhalten. Das Finale zwischen Gastgeber Dänemark und Frankreich lockte am späten Sonntagnachmittag bei Sport1 dann aber doch einige Fans vor den Fernseher: 480.000 Zuschauer verfolgten die Live-Übertragung aus Dänemark und sorgten somit für einen guten Marktanteil von 1,9 Prozent. In der Zielgruppe wurden 1,7 Prozent erzielt. Der "Doppelpass" hatte Sport1 ab 11:00 Uhr aber sogar 860.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 4,7 Prozent beim jungen Publikum beschert. Wenig Hoffnung gibt es dagegen für den abendlichen Fußball-Talk "Mittendrin". Trotz des vermeintlich besseren Sendeplatzes um 22:15 Uhr schalteten nur 140.000 Zuschauer ein. Der Marktanteil lag in der Zielgruppe bei miesen 0,3 Prozent.

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