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Sports-Update vom 19. September

NFL gewinnt Fans, Aus für Thiele und Siegmund?

von Alexander Krei
19.09.2016 - 12:16 Uhr

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Die NFL war bei ProSieben Maxx in dieser Woche noch erfolgreicher als beim Saison-Auftakt. ARD & ZDF sind derweil mit den Paralympics zufrieden. Außerdem: Müssen Dirk Thiele und Gerd Siegmund bei Eurosport ihren Platz räumen?

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Dirk Thiele und Gerd Siegmund sind seit vielen Jahren für Eurosport beim Skispringen im Einsatz, doch nun gibt es Verwirrung über ihren Verbleib, weil die "Bild"-Zeitung in der vorigen Woche berichtete, dass Sven Hannawald künftig als Kommentator fungieren soll. An seiner Seite sitzt demnach fortan Matthias Bielek, der bislang für Sky Sport News HD tätig war. Wie es heißt, sollen Thiele und Siegmund erst aus der Zeitung von ihrem bevorstehenden Abschied erfahren haben. "Ich bin lange genug in diesem Geschäft, um zu wissen, dass es wohl dabei bleiben wird", wird Siegmund zitiert. Bei Eurosport gibt man sich bislang noch bedeckt bezüglich der Personalien. "Wir können nichts bestätigen", heißt es von Seiten des Senders auf DWDL.de-Nachfrage.

ESPN Logo
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Die Verantwortlichen der Drone Racing League (DRL) haben nicht nur mit ProSiebenSat.1 einen Vertrag geschlossen, sondern auch mit weiteren internationalen TV-Partnern, darunter ESPN in Amerika sowie Sky in Großbritannien und Irland. Die Drohen-Liga will 2016 insgesamt zehn einstündige Folgen über fünf Rennen senden, einschließlich einer Winner-Take-All-Weltmeisterschaft, bei der der beste Drohnenpilot gekrönt wird. Bei der Produktion setzt die DRL außerdem auf eine Kooperation mit MGM Television sowie Mark Burnett als Executive Producer. "Durch die Verbreitungs- und Strategievereinbarungen mit ESPN, Sky und 7Sports erreicht DRL weltweit ein millionenstarkes Publikum", so Nicholas Horbaczewski, CEO und Gründer von DRL. Bei den DRL-Rennen fliegen sechs Piloten jeweils mit einer in Handarbeit spezialgefertigten und identischen DRL-Drohne durch komplexe, thematische, dreidimensionale Rennstrecken.

ARD & ZDF
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Mehr als 20 Millionen Zuschauer haben in den zurückliegenden Tagen mindestens einmal die Paralympics-Übertragungen bei ARD und ZDF eingeschaltet. Im Schnitt verfolgten nach Angaben der Sender 490.000 Zuschauer die Sendungen aus Rio de Janeiro. Das entspricht einem Marktanteil von 6,8 Prozent. Bei den Paralympischen Spielen in London und Peking hatten die Sender jeweils noch mehr als acht Prozent erzielt, was die Verantwortlichen jedoch auf die Zeitverschiebung zurückführen. "Rio war ein weiteres Mal Schauplatz beeindruckender Wettkämpfe. Wie schon bei den Olympischen Spielen haben ARD und ZDF auch bei den Paralympics intensiv und vertrauensvoll zusammengearbeitet", sagte NDR-Intendant Lutz Marmor. Insgesamt haben ARD und ZDF in ihren Hauptprogrammen rund 65 Stunden aus Rio berichtet. Die Schlussfeier hatten in der Nacht zu Montag übrigens 240.000 Zuschauer im Ersten gesehen, der Marktanteil lag bei 5,0 Prozent.

Sport in Zahlen

Sport1
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200.000 Zuschauer haben am Freitagabend die DEL-Premiere bei Sport1 verfolgt. In der Spitze waren nach Angaben des Senders bis zu 300.000 Zuschauer dabei. Die Live-Übertragung des Spiels zwischen den Kölner Haien und dem EHC Red Bull München verzeichnete damit einen Marktanteil von 0,8 Prozent beim Gesamtpublikum sowie 1,0 Prozent in der Zielgruppe. Bei den 14- bis 49-jährigen Männern wurden 1,9 Prozent gemessen. Beim DEL-Spiel zwischen der Düsseldorfer EG und den Eisbären Berlin schalteten am Sonntagnachmittag schließlich noch 190.000 Zuschauer ein. Geringes Interesse herrschte am World Cup of Hockey, der abends zu sehen war: 80.000 Zuschauer verfolgten das Aufeinandertreffen von Russland und Schweden, sodass der Gesamt-Marktanteil bei überschaubaren 0,3 Prozent lag.

ran NFL
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Kaum hat die NFL-Saison begonnen, kann sich ProSieben Maxx wieder über tolle Quoten freuen. In der Nacht zum Sonntag erzielte "ran Football" bis zu 5,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Der von Jan Stecker und Roman Motzkus kommentierte 9:3-Sieg der L.A. Rams gegen die Seattle Seahawks kam im Schnitt am späten Abend auf 3,9 Prozent Marktanteil, nachdem das Aufeinandertreffen von Pittsburgh Steelers und Cincinnati Bengals zuvor schon deutlich mehr als zwei Prozent schaffte. Bis zu 380.000 Zuschauer hatten hier eingeschaltet. Damit legte der zweite Spieltag im Vergleich zum ersten aus Quotensicht noch einmal deutlich zu. Ablesen lässt sich der abendliche NFL-Erfolg auch am Tagesmarktanteil, der bei starken 2,0 Prozent in der Zielgruppe und damit deutlich über den Normalwerten von ProSieben Maxx lag.

Was noch zu sagen wäre...

"Es ist doch längst nicht sicher, wenn du als Fußballer ein Großer warst, dass du es dann auch auf einem anderen Gebiet zu was Großem schaffst. Du bist doch das beste Beispiel."
Der ehemalige Fußball-Trainer Hans Meyer im Sport1-"Doppelpass" zu Moderator Thomas Helmer

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