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TELEKOM DEMENTIERT

Bericht: Telekom-IPTV angeblich ein Ladenhüter


(05.11.2008) Mit dem IPTV-Angebot Entertain wollte die Telekom im schwächelnden Festnetz-Geschäft endlich wieder wachsen. Doch das Angebot bleibt angeblich ein Ladenhüter - was die Telekom allerdings dementiert. Nun setzt man auf das alte Rezept "Sex sells".

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Während die Kabelnetzbetreiber den Telefongesellschaften mit günstigen Angeboten im Internet- und Telefoniebereich zunehmend Kunden, tun sich Telekom und Co. mit ihren IPTV-Paketen offenbar ziemlich schwer. Einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge wird die Telekom auch die nach unten revidierten Kundenziele in diesem Jahr voraussichtlich nicht erreichen.

Statt wie erhofft 500.000 soll die Telekom zum Jahresende demnach wohl nur 400.000 Kunden des IPTV-Angebots "Entertain" vorweisen können. Gegenüber DWDL.de dementierte die Telekom den Bericht allerdings ausdrücklich und betonte, auch weiterhin am Ziel von 500.000 Kunden bis zum Jahresende festzuhalten, schließlich befinde man sich gerade im absatzstärksten Quartal des Jahres.

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Dennoch: Leicht haben es die Telefongesellschaften nicht. Bei der Konkurrenz sieht es der "FTD" zufolge sogar noch deutlich trostloser aus. Bei Hansenet - bekannt vor allem mit der Marke "Alice" - stagniert die Zahl der TV-Nutzer demnach bei rund 20.000, obwohl für das TV-Angebot derzeit gar keine zusätzlichen Gebühren verlangt werden. Bei der Vodafone-Tochter Arcor sind es "wenige Tausend" Kunden.

Um im Triple Play-Markt, in dem die Telekom einst so großes Wachstumspotential sah, endlich richtig Fuß zu fassen,  setzt das Unternehmen laut "FTD" auf verstärktes Marketing, um die gesteckten Ziele hinsichtlich der Kundenzahlen doch noch zu erreichen.So gibt es den Internet-TV-Festplattenrecorder künftig gratis dazu. "Horizont" berichtet unterdessen, dass man künftig deutlich frecher werben wolle und auf den Faktor "Sex sells" setzt.

So wird dem Bericht zufolge in dem neuen Werbespot ein Pärchen beim Beischlaf zu sehen sein. Ein junger Mann lässt sich darin nur deshalb von seiner Freundin verführen, weil er dank der Time-Shift-Funktion das Spiel problemlos später weiterschauen kann. Marketingchef Schwingen will damit die Bekanntheit von "Entertain" steigern. "In Deutschland ist es immer noch nicht selbstverständlich, dass ein Telekommunikationskonzern TV anbietet", so Schwingen gegenüber "Horizont". Ein paar Protestbriefe konservativer Telekom-Kunden nimmt man da gerne in Kauf.




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