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Bertelsmann hält sich trotz Wirtschaftskrise noch gut


(11.11.2008) Bertelsmann behauptet sich trotz der sich abkühlenden Konjunktur noch gut. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern einen Rückgang des operativen Gewinns um überschaubare 5 bis 10 Prozent. Unter dem Strich bleibt sogar deutlich mehr in der Kasse

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Bertelsmann veröffentlichte am Dienstagmorgen seine Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Jahres. Auf den ersten Blick konnte der Medienkonzern seinen Konzerngewinn im Vergleich zum Vorjahr zwar von 132 auf 387 Millionen Euro fast verdreifachen, auf den zweiten Blick macht sich aber auch bei Bertelsmann die Finanz- und aufziehende Wirtschaftskrise bereits bemerkbar.

So ging der operative Gewinn (Operating Ebit) des Konzerns in den ersten neun Monaten bereits von 1,03 Milliarden auf 926 Millionen Euro zurück. Dass der Konzernüberschuss dennoch so deutlich anstieg liegt an den großen Sondereinflüssen des vergangenen Jahres wie dem Napster-Vergleich oder dem Bußgeld gegen RTL-Vermarkter IP Deutschland, die diesmal wegfielen.



Auch der Umsatz ging in den ersten neuen Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,7 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro zurück. Das ist dem Unternehmen zufolge auf Portfolio- und Wechselkurseffekte zurückzuführen. Rechnet man die heraus, ist der Umsatz um 1,6 Prozent gestiegen.

Der Ausblick für das Gesamtjahr enthält dann auch kaum Überraschungen. Finanzvorstand Rabe: "Für das Gesamtjahr 2008 erwarten wir für die fortgeführten Aktivitäten einen Umsatz leicht über dem vergleichbaren Wert des Vorjahres. Das Operating EBIT wird vor dem Hintergrund der gedämpften Konjunkturaussichten 5 bis 10 Prozent unter Vorjahr liegen. Das EBIT und der Konzerngewinn werden aufgrund des Wegfalls von Sondereinflüssen und eines geringeren Steueraufwands deutlich höher ausfallen." Zudem wird sich noch der Verkaufserlös der 50-Prozent-Beteiligung an Sony BMG im Jahresergebnis niederschlagen.




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