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Ab sofort: Premiere streicht Sonderkonditionen


(17.11.2008) Auch Journalisten und Studenten müssen künftig den vollen Preis zahlen. Ab sofort verabschiedet sich Premiere von seinen rabattierten Abos. Der Grund: Jeder Kunde sei gleich wichtig und solle daher das gleiche zahlen.

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Der Bezahlanbieter Premiere strukturiert weiter um. Ab sofort verabschiedet sich das Unternehmen von Rabatten auf seine Pay-TV-Abonnements. Bestehende Verträge, in denen Rabatte eingeräumt worden sind, können zum Ende ihrer Laufzeit lediglich zu den regulären Abo-Konditionen verlängert werden. Bei Premiere bestätigte man am Montag einen entsprechenden Bericht des Brachenmagazins "Kontakter".

Sonder-Konditionen erhielten bislang unter anderem Freunde und Verwandte von Premiere-Mitarbeitern, sowie einzelner Partnerunternehmen. Die größte Anzahl der rabattierten Abos entfiel laut Premiere auf Journalisten und Studenten. Über die Größenordnung der derzeit bestehenden Rabatt-Abos konnte man derzeit keine Angabe machen.
 
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"Jeder Kunde ist für uns gleich wichtig. Daher wird jeder Kunde künftig das gleiche Zahlen", sagte Premiere-Sprecher Torsten Fricke gegenüber dem "Kontakter". Seit dem Einstieg des Medienmoguls Rupert Murdoch bei Premiere und dem Wechsel an der Vorstands-Spitze führt das Unternehmen sukzessive Kurskorrekturen in der strategischen Ausrichtung durch. So wurden Anfang Oktober die Abonnenten-Zahlen um Karteileichen bereinigt und nach unten korrigiert. Ab dieser Woche wird Premiere mit einem leicht veränderten Preismodell vermarktet, das vor allem die Familie als Zielgruppe in den Fokus rückt.



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