Die Spiegel-Gruppe verabschiedet sich von ihren Plänen für einen Fußball-Sender. Bei der Vergabe des Produktionsauftrages für die Bundesligaübertragung via IPTV hat die Deutsche Telekom in der vergangenen Woche der Constantin Medien den Zuschlag gegeben. Auch beim Spiegel-Verlag hatte man sich um dieses Projekt beworben. Im Vorfeld wurde dafür eigens eine Zulassung für den Fernsehkanal Die Liga + beantragt (DWDL.de berichtete)."Wir werden Die Liga+ nicht weiter vorantreiben", sagte eine Spiegel-Sprecherin dem Branchendienst "Medienbote". Wie man im Unternehmen auf DWDL.de-Nachfrage allerdings betont, stehe der Rückzug aus dem Fußball-Vorhaben entgegen anders lautender Berichte in keinem Zusammenhang mit einem Umsatzrückgang des Verlags. Vielmehr sei die Lizenz für Die Liga+ vorsorglich beantragt worden, falls der Zuschlag für die Telekom-Übertragung an das Hamburger Unternehmen gegangen wäre.



