Springer will sich vom "Westfalen-Blatt" trennen

© Axel Springer
Springer hält zurzeit 14,5 Prozent der Anteile an der regionalen Tageszeitung. Diese sollen von der F. Wolff & Sohn KG übernommen werden, an der Ippen mehrheitlich beteiligt ist. Das Vorhaben sei bereits beim Bundeskartellamt angemeldet worden, hieß es. Springer wollte sich nicht zu dem Verkauf äußern, doch dem Bericht zufolge seien die Gespräche mit Ippen auf gutem Wege. Über die Höhe des Kaufpreises ist nichts bekannt.
Mit dem Verkauf zöge sich Springer immer weiter aus dem Markt der Regionalzeitungen zurück. Schon zu Beginn des Jahres waren für mehr als 300 Millionen Euro Beteiligungen an zahlreichen Regionaltiteln verkauft worden. Dahinter steckt die Strategie, sich fortan mehr auf Investitionen in eigene Zeitungen, den multimedialen Ausbau ihrer Marken sowie Akquisitionen im Online-Bereich zu konzentrieren.



Markus Schnabel
Ralf Stauf
Thorsten Breitbach
Alexa Iwan








