Nur 1,83 Millionen Zuschauer, ein Marktanteil von 7,6 Prozent und noch dazu auch noch weitgehend schlechte Kritiken: Nach Plan verlief der Start der neuen "Kerner"-Show in Sat.1 am vergangenen Montag definitiv nicht. Und auch wenn Sat.1-Chef Guido Bolten nach der Sendung deutlich machte, dass er nicht wüsste, was man besser machen könnte: Nachbesserungen soll es in jedem Fall geben."Das Tempo muss höher werden, wir müssen den richtigen Rhythmus finden. Das ist jetzt die normale Ingenieursarbeit des Fernsehmachens", sagte Andreas Bartl, Vorstand German Free TV, gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Dass man mit den Quoten trotz starker Konkurrenz nicht zufrieden sein kann, liegt dabei auf der Hand: "Natürlich haben wir gehofft, dass wir den Senderschnitt treffen und im Idealfall anheben, die Quoten müssen besser werden", so Bartl.
Da es sich bei "Kerner" um ein wöchentliches Magazin handle, könne man jedoch schnell handeln. Dass es keine leichte Aufgabe werden würde, dürfte auch Johannes B. Kerner zuvor schon klar gewesen sein: Die 30. Sendung sei wichtiger als die erste, machte der Moderator vor dem Start im DWDL.de-Interview deutlich. In der zweiten Ausgabe soll die Sendung daher etwas relevanter werden: So soll etwa gezeigt werden, wie Betroffene an der Schweinegrippe leiden. Außerdem treten Verona Pooth und Detlef D! Soost pünktlich zum Mauerfall-Jubiläum zum Ost-West-Duell an.
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