RBB-Intendantin Dagmar ReimIn der seit Monaten andauernden Tarifauseinandersetzung beim Rundfunk Berlin-Brandenburg zeichnet sich möglicherwiese ein Ende ab. Die beiden eingeschalteten externen Vermittler Prof. Dr. Jutta Glock und  Prof. Dr. Wolfgang Däubler haben der Geschäftsleitung und den Gewerkschaften ver.di und DJV eine gemeinsame Empfehlung zur Lösung des Konflikts vorgelegt.

RBB-Intendantin Dagmar Reim hatte schon im Vorfeld erklärt, dem Vorschlag in jedem Fall zuzustimmen. Die Gewerkschaften müssen nun innerhalb von fünf Tagen entscheiden, ob sie dem Schlichterspruch ebenfalls zustimmen. Im wesentlichen umfasst er nach RBB-Angabendie Zahlung eines Sockelbetrags von 40 Euro am 1. Januar für alle fest Angestellte, eine Gehaltserhöhung zum 1. Januar und 1. Dezember 2010 um jeweils zwei Prozent und eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro.

Zudem wird der Familienzuschlag am Standort Potsdam auf 97 Euro und damit das Berliner Niveau angehoben. Ebenfalls erhöht werden soll die Vergütung für Azubis und freie Mitarbeiter. Die an die Dienstjahre gebundene Extrazahlung, die ohnehin nur einige ältere Mitarbeiter des einstigen SFB erhalten, soll dafür ab 2013 abgeschafft werden. Dafür sollen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RBB in der entsprechenden Tarifstufe eine Sondervergütung erhalten.