Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

6,79 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten am Samstagabend ab 20 Uhr das DFB-Pokalfinale, in dem sich der FC Bayern München mit 3:0 gegen den VfB Stuttgart durchsetzte, im Ersten. Nicht nur mit Blick aufs Ergebnis war es der erwartete Ausgang, natürlich setzte sich Das Erste damit auch in den Quotenrankings des Samstags problemlos an die Spitze - sowohl beim Gesamtpublikum, wo der Marktanteil bei 36,3 Prozent lag, als auch in der Altersgruppe 14-49, wo sogar herausragende 50,6 Prozent Marktanteil erzielt wurden.

In ähnliche Regionen kletterte der Marktanteil beim jungen Publikum zuletzt vor zehn Jahren, als der FC Bayern gegen Borussia Dortmund im DFB-Pokalfinale antrat - damals allerdings sahen insgesamt fast doppelt so viele Leute zu. Vergleicht man die Gesamt-Reichweite mit jenen der letzten Jahre, dann gehört die diesjährige Übertragung nämlich sogar zu den schwächeren, obwohl mit dem FC Bayern erstmals seit sechs Jahren das sonst aus Quotensicht meist zugkräftigste Team auf dem Platz stand. 

Als im vergangenen Jahr die Stuttgarter auf Bielefeld trafen, waren aber noch über eine dreiviertel Million Menschen mehr dabei, vor zwei Jahren bei der Partie zwischen Kaiserslautern und Leverkusen waren es fast acht Millionen, 2018 und 2019 sogar an die zehn Millionen. Eine geringere Reichweite gab's in der jüngeren Vergangenheit nur 2023, als sechs Millionen Fußball-Fans die Partie zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt verfolgten. All diese Zahlen beinhalten immer nur die TV-Übertragung im Ersten ohne Livestreams.

Daneben war das DFB-Pokalfinale auch wieder bei Sky zu sehen. Dort schalteten rund 390.000 Personen ein, die Marktanteile beliefen sich auf 2,1 Prozent insgesamt und 4,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen - gute Werte, aber natürlich nur ein Bruchteil der Zahlen, die im Free-TV erzielt wurden.

Bei der ARD stand unterdessen nicht erst am Abend Fußball auf dem Programm, den ganzen Tag über lief bereits der Finaltag der Amateure, der in mehreren Konferenzen übertragen wurde. Die Quoten waren solide: Die erste Konferenz kam zur Mittagszeit mit im Schnitt 0,56 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern auf einen Marktanteil von 11,4 Prozent insgesamt und 9,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen, die 2. Konferenz ab 13:33 Uhr lag bei einer Gesamt-Reichweite von 0,78 Millionen und Markatnteilen von 12,5 Prozent (ab 3)  bzw. 11,1 Prozent (14-49). Am Nachmittag erzielten die 3. und 4. Konferenz dann Reichweiten von 0,97 bzw. 1,11 Millionen, die Marktanteile stiegen weiter auf 13,7 bzw. 14,8 Prozent beim Gesamtpublikum sowie 13,3 bzw. 12,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;