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Rote Zahlen

RTL: "Super-Nanny" wird selbst zum Problemkind

von Uwe Mantel
08.10.2009 - 09:09 Uhr

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Von einstigen Top-Quoten deutlich über 20 Prozent, wie sie noch 2007 regelmäßig erreicht wurden, entfernt sich "Die Super-Nanny" immer weiter. Am Mittwoch lag sie nun deutlich unter Senderschnitt - ohne außergewöhnlich starke Konkurrenz

Super Nanny Katharina SaalfrankIm Frühjahr 2007 holte RTL mit seiner "Super-Nanny" noch fast durchgehend Marktanteile von deutlich über 20, teils sogar über 25 Prozent in der Zielgruppe, ein Jahr später gelang dies schon deutlich seltener, inzwischen ist diese Marke in weite Ferne gerückt. Die Erziehungstipps der Diplom-Pädagogin erreichen ein immer kleineres Publikum. In dieser Woche fiel die "Super-Nanny" deutlich unter den Senderschnitt, obwohl es diesmal kein außergewöhnlich starkes Konkurrenz-Programm gab.

Dennoch schalteten nur 1,69 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer ein, das reichte in der Zielgruppe nur für einen Marktanteil von 14,7 Prozent. Damit musste sich die "Super Nanny" erneut knapp den "Desperate Housewives" auf ProSieben geschlagen geben, die 30.000 junge Zuschauer mehr erreichten. Beim Gesamtpublikum sah es noch schlechter aus: Dort waren mit 2,73 Millionen Zuschauern sogar nur 9,2 Prozent Marktanteil drin.

Trost für RTL: Auf Schuldnerberater Peter Zwegat ist weiterhin Verlass: "Raus aus den Schulden" ließ im Anschluss die Zahl der 14- bis 49-jährigen Zuschauer auf 2,5 Millionen ansteigen, der Marktanteil lag bei starken 21,5 Prozent in der Zielgruppe. Das reichte für den Tagessieg in der Zielgruppe. Und auch Günther Jauch machte seine Sache gut: Tolle 24,6 Prozent Marktanteil holte "Stern TV" am späten Abend.

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