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Genial daneben

Völlig verkorkster Samstag für ProSiebenSat.1

von Alexander Krei
08.11.2009 - 09:26 Uhr

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Gegen die geballte Show-Konkurrenz gingen ProSieben, Sat.1 und kabel eins völlig unter. Filme und Serien waren davon ebenso betroffen wie die ohnehin schwächelnde Comedyshow "Genial daneben".

kabel einsDass man gegen "Wetten, dass..?" und "Das Supertalent" keine Spitzen-Quoten erwarten konnte, dürfte den Verantwortlichen von ProSieben, Sat.1 und kabel eins durchaus klar gewesen sein - das schwache Ergebnis drückte sich am Ende des Tages dann auch in entsprechend mageren Tagesmarktanteilen aus.

So musste sich Sat.1 mit nur 8,2 Prozent in der Zielgruppe begnügen, während auch ProSieben mit 8,7 Prozent kaum besser abschnitt. kabel eins fuhr nur 4,7 Prozent ein - ein Wert, der die Ergebnisse des kompletten Abends gut wiederspiegelt. So brachte es die Krimiserie "Without a Trace" zunächst nur auf 4,4 Prozent beim jungen Publikum, ehe "Eleventh Hour" und "Medical Investigation" sogar mit jeweils lediglich 3,9 Prozent versagten.



ProSiebenBei ProSieben waren derweil gleich zwei US-Spielfilme wenig gefragt: Schon zu Beginn des Abends versagte "Prey" mit nur 1,45 Millionen Zuschauern und einem Zielgruppen-Marktanteil in Höhe von 6,2 Prozent. "Final Destination" machte danach seine Sache kaum besser und blieb bei schlechten 7,7 Prozent hängen. Ein ähnliches Bild zeichnete sich beim Schwestersender Sat.1, der auf die US-Komödie "Die Wutprobe" setzte, damit jedoch nicht über 7,8 Prozent beim jungen Publikum hinaus kam - insgesamt versagten die Münchner übrigens mit nur 1,35 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 4,3 Prozent.

Viel besser wurde es übrigens nicht: So ergatterte "Mensch Markus" direkt im Anschluss sogar nur noch 5,6 Prozent in der Zielgruppe, bevor "Genial daneben" auf 6,6 Prozent kam. Schuld daran ist allerdings nicht alleine Thomas Gottschalk, denn schon seit Wochen muss sich Moderator Hugo Egon Balder mit einstelligen Werten seiner Show begnügen. Insgesamt wollten in dieser Woche übrigens nur 1,26 Millionen Menschen zusehen.

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