Abstand verringert
ProSieben schließt dienstags weiter zu RTL auf
Die Zeiten, in denen RTL dienstags völlig konkurrenzlos in einer anderen Liga mit häufig mehr als doppelt so vielen jungen Zuschauern wie der stärkste Verfolger spielte, sind lange vorbei. Zum Erstarken insbesondere von ProSieben, das mit der Verlegung der US-Comedys "Simpsons" und "Two and a half Men" auf den Dienstagabend einen Volltreffer landete, kommen gleichzeitig gewisse Abnutzungserscheinungen bei "Dr. House" und Co.
Wenig hilfreich ist da sicher auch die Politik von RTL, die Staffeln der US-Serien in mehrere Teile zu stückeln und dazwischen Wiederholungen einzustreuen - so wie seit dieser Woche wieder. Das führte dazu, dass "CSI: Miami" zum ersten Mal seit Ende Juli wieder unter die 20-Prozent-Marke rutschte. Mit 19,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe war die Serie zwar noch deutlicher Marktführer, erscheint aber längst nicht mehr so unbezwingbar wie in früheren Jahren. Auch "Dr. House" erzielte mit einer alten Folge den schwächsten Wert seit Februar: 20,4 Prozent betrug der Marktanteil.
Davon konnte ProSieben weiter profitieren: Die "Simpsons" holten am Mittwoch ab 20:15 Uhr Marktanteile von 16,2 und 15,8 Prozent in der Zielgruppe. Nur einmal Mitte September lief es bislang ähnlich gut auf dem Sendeplatz am Dienstagabend. "Two and a half Men" konnte das Niveau im Anschluss halten und kam auf Marktanteile von 15,1 und 16,2 Prozent für die Doppelfolge - wieder ein neuer Rekord in der Primetime. Auch "Stromberg" hielt sich im Anschluss noch ordentlich bei 13,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.



25.11.2009 - 09:13 Uhr
Tools
Social Networks