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RTL: "Vermisst" mit Fehlstart in die Primetime

von Uwe Mantel
09.03.2010 - 08:50 Uhr

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Nach "Bauer sucht Frau" und "Rach - der Restauranttester" traute RTL auch "Vermisst" den Sprung vom Sonntag-Vorabend in die Primetime zu. Doch Julia Leischik konnte noch nicht in die Fußstapfen von Inka Bause und Christian Rach treten.

Julia LeischikEs war ein insgesamt recht enttäuschender Montagabend für RTL. Vor allem die Dokusoap "Vermisst" mit Julia Leischik, die zwei Staffeln lang erfolgreich am Sonntagvorabend lief ehe sie es "Bauer sucht Frau" und Restauranttester Rach gleich tun sollte und in die Montags-Primetime geschickt wurde, konnte die Erwartungen zumindest zum Start nicht erfüllen.

So kam die erste Primetime-Folge nur auf schwache 14,5 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe. Besonders enttäuschend: Während Inka Bause und Christian Rach durch die Verlegung in die Primetime neue Zuschauer gewinnen konnten, erreichte "Vermisst" sogar deutlich weniger werberelevante Zuschauer als zuletzt am Montagabend. Zuletzt sahen im September 2008 weniger junge Zuschauer zu. Nur wenig tröstlich dürfte es da sein, dass es beim Gesamtpublikum mit 4,71 Millionen Zuschauern und 14,9 Prozent Marktanteil gut aussah.

Enttäuschend lief im Anschluss dann auch das "Extra Spezial". Statt wie üblich um völlig belanglose Themen, deren wichtigstes Auswahlkriterium die Passgenauigkeit zum Vorprogramm ist, widmete sich RTL dem Thema "Angst vor den neuen Nachbarn! Woran die Integration von Ausländern in Deutschland scheitert". Belohnt wurde das nicht: Mit 15,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe lag auch "Extra" klar unter dem RTL-Senderschnitt. 3,13 Millionen Zuschauer sahen diesmal zu.

Nur auf "Wer wird Millionär" war um 20:15 Uhr Verlass - auch wenn die erste Millionenfrage seit Jahren die Quoten nicht gerade auf neue Höchststände trieb. Mit 7,07 Millionen Zuschauern und 21,1 Prozent Marktanteil reichte es trotzdem für den Tagessieg beim Gesamtpublikum. Auch in der Zielgruppe lag "Wer wird Millionär" mit 2,33 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauer ganz vorn, der Marktanteil lag bei ordentlichen 17,4 Prozent.

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