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"C.I.S."

ProSieben siegt: Schwache Quoten für RTL-Chaoten

von Uwe Mantel
10.05.2010 - 09:06 Uhr

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Der eigenproduzierte RTL-Klamauk "C.I.S. - Chaoten im Sondereinsatz" konnte am Sonntagabend gegen Hollywood wenig ausrichten. Trotz Wiederholung setzte sich ProSieben klar durch, die Sat.1-Serien wurden allerdings knapp geschlagen.

Chaoten im SondereinsatzEigentlich wollte RTL seinen in bester Zucker/Abrahams/Zucker-Manier gehaltenen Klamauk-Film "C.I.S. - Chaoten im Sondereinsatz" schon im Februar zeigen, schonte ihn dann aber kurzfristig doch aufgrund der Konkurrenz durch die Biathleten bei den Olympischen Spielen. Am Sonntag gab es ihn nun endlich zu sehen - doch wirklich überzeugen konnte er auch gegen schwächere Konkurrenten nicht.

Mit 2,38 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern waren nur ziemlich mäßige 16,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe drin - deutlich weniger als der RTL-Senderschnitt. Wenig überraschend, dass es die schräge Komödie beim Gesamtpublikum noch schwerer hatte: Hier blieb der Marktanteil mit 9,3 Prozent sogar im einstelligen Bereich hängen, insgesamt schalteten 3,22 Millionen Zuschauer ein.

RTL musste den Sieg am Sonntagabend damit einmal mehr ProSieben überlassen. Trotz Wiederholung kam "Transformers" dort auf sehr starke 20,9 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe. Auch insgesamt hatte der ProSieben-Film deutlich mehr Zuschauer als "C.I.S.": 3,66 Millionen Zuschauer bescherten ProSieben auch starke 11,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Erfreulich für ProSieben außerdem: "Shoot 'em up" konnte im Anschluss den Marktanteil in der Zielgruppe sogar noch auf 22,3 Prozent steigern.

Etwas schwerer als gewohnt tat sich am Sonntagabend Sat.1: "Navy CIS" erzielte mit einem Marktanteil von 15,4 Prozent einen der schwächsten Werte dieser Staffel und landete knapp hinter RTL. "The Mentalist" machte seine Sache im Anschluss besser, holte 16,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und hatte auch insgesamt 140.000 Zuschauer mehr. 3,87 Millionen Zuschauer sahen hier zu. Eine herbe Enttäuschung gab es für Sat.1 dann allerdings um 22:15 Uhr: Ulrich Meyers "ErmittlungsAkte", die sich in den ersten beiden Wochen noch so gut gehalten hatte, stürzte auf miese 8,9 Prozent in der Zielgruppe ab.

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